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Google Chrome fällt durch COMPUTERBILD-Testurteil: mangelhaft

Plötzlich war es da – Chrome, das Internet-Zugriffsprogramm von Suchmaschinen-Gigant Google. COMPUTERBILD hat den neuen Konkurrenten für die Platzhirsche Firefox und Microsoft Internet Explorer ausführlich getestet. Ergebnis: Chrome baut manche Internetseiten dreimal so schnell auf wie Firefox, ist einfach zu bedienen und würde den zweiten Platz in der COMPUTERBILD-Bestenliste belegen, hinter dem Firefox und vor dem Internet Explorer. Würde – denn Chrome tritt den Datenschutz mit Füßen und hilft Urheber Google beim Protokollieren von Nutzerverhalten. Konsequenz: Abwertung der Gesamtnote auf „mangelhaft“.

Mit dem Profiprogramm Wireshark haben die COMPUTERBILD-Experten ermittelt, dass Chrome schon beim Einrichten des Programms vier Kennziffern an Googles Zentralcomputer schickt – und zwar unverschlüsselt. Zusätzlich erstellt Chrome eine individuelle Benutzerkennung, die laut Google unter anderem für automatische Aktualisierungen gebraucht wird. Werden Updates überspielt, schickt der Browser eine weitere Benutzer-ID an Google.

Dass alleine wäre kein Skandal. Doch der Browser sendet zusammen mit den Identifikationsnummern unter anderem auch jede Eingabe im Suchfenster und jede aufgerufene Internetseite an Google. Mit den so gewonnenen Daten könnte Google ein detailiertes Nutzerprofil erstellen und es für Werbung missbrauchen. Dabei „werden alle Eingaben – nicht erst beim Absenden – an Google-Server übermittelt und im Webprotokoll gespeichert“, erklärt Professor Jürgen Taeger, Experte für Internet- und Datenschutzrecht an der Universität Oldenburg. Damit missachte Google die zentralen Grundsätze, Datensparsamkeit und Transparenz, des deutschen Datenschutzrechts. „Ein Albtraum für Datenschützer“, so der Wissenschaftler.

COMPUTERBILD, P2news

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