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Gipsarm weg vom Lenkrad

Mit Gipsarm Auto fahren ist tabu, denn der starre Verband schränkt die Bewegungsfähigkeit deutlich ein. Das kann zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer führen

Es ist schnell passiert: Ein unglücklicher Sturz, und Arm oder Bein sind gebrochen und müssen in Gips – meist für einen längeren Zeitraum. Eine unangenehme Situation, die Betroffene verständlicherweise für sich so angenehm wie möglich gestalten wollen. Doch insbesondere bezüglich des Autofahrens empfehlen die Experten im Allianz Zentrum für Technik derart Gehandicapten, Vernunft walten zu lassen: Ob Arm, Hand, Bein oder Fuß – ein Gipsverband ist eine starre, unflexible Angelegenheit, die allenfalls eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlaubt. Damit kann man in brenzligen Situationen häufig nicht mehr rechtzeitig reagieren und gefährdet so nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

Wer sich trotz Gipsarm oder -bein hinters Steuer setzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die von der Polizei mit einem Bußgeld geahndet wird. Denn laut der sogenannten Fahrerlaubnisverordnung darf am Straßenverkehr nur teilnehmen, wer Vorsorge getroffen hat, dass Dritte nicht gefährdet werden. Und nicht nur Verwarnungen drohen: Bei Verursachen eines Unfalls steht sogar der Versicherungsschutz auf dem Spiel. Für Gipsträger heißt es also: Hände weg vom Steuer. Entweder ist die Fortbewegung per pedes, als Beifahrer oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln angesagt – und zwar so lange, bis der starre Verband wieder verschwunden ist.

P2News

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