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Gilt Alfa Romeo als Erfinder der Sport-Limousine?

Die italiensche Traditionsmarke ist mit dem Alfa 159 in der sportlichen Mittelklasse vertreten. Über seine direkten Vorgänger – den Alfa 156, Alfa 155 und Alfa 75 – geht die Linie der Ahnen dabei bis auf so legendäre Modelle wie den Alfa 1900 oder Alfa Giulia zurück. Modelle, die in den 50er und 60er Jahren Vorreiter der sportlichen und edlen Mittelklasse waren. Nach wie vor will Alfa Romeo als „Erfinder der Sportlimousine“ gelten. Fakt ist, dass der Alfa 159 als eine echte Sportlimousine vorfährt. Mit seinem markantem Design und dem traditionellen Scudetto als Kühlergrill, den dynamischen Handlingeigenschaften und den neuen Vierzylinder-Motoren will der Alfa 159 im Segment der sportlichen Limousinen punkten. Mit einer Länge von 4,66 Metern und einem Radstand von 2,70 Meter ist dieser Italiener kein Riese, bietet eher ein durchschnittliches Raumangebot im direkten Wettbewerbsumfeld. Aber wer kauft schon einen Alfa 159 wegen seines Raumangebots?

Warum auf eine Frage antworten, wenn niemand sie stellt. Der Alfa 159 ist eine viertürige Limousine (auch als Kombi lieferbar), die den Individualisten unter den Autofahrern anspricht. Wer 3er BMW oder Audi A4 fahren will, der hat den Alfa 159 zunächst nicht auf seine Shopping-Liste. Jedenfalls das Angebot der Italiener stimmt: Für 30.500 Euro gibt es den Alfa 159 2.0 JTDM 16V Turismo (170 PS/125 kW). Wie bei Alfa üblich, werden verschiedene Ausstattungspakte angeboten, bei denen man sich immer besser steht als bei einer Einzelbestellung. Wer es im Alfa 159 betont sportlich haben will, der sollte das Sportpaket „ti“ für 3.700 Euro wählen, das mit einer kraftvollen Brembo-Bremsanlage, straffem Sportfahrwerk, schicken 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, passgenaue Sportsitze und angenehme Lederpolsterung erfreut. Das ti-Paket hat einen fairen Preis, der einen sehr guten Gegenwert bietet.

Bereits im Alfa 156 feierte der erste Pkw-Common-Rail-Turbodiesel der Welt seine Premiere. Mit dem Alfa 159 führen die Italiener diese ebenso effiziente wie kraftvolle Motorentechnologie konsequent fort. Hier aber mit noch mehr Dynamik und Leistung bei weiter verringertem Verbrauch: Der Common-Rail-Diesel 2.0 JTDM 16V leistet 170 PS/125 kW und bietet ein maximales Drehmoment von 360 Nm ab 1.750 Umdrehungen/Minute. Er soll sich im Durchschnitt mit 5,4 Liter auf 100 km begnügen (142 g/km CO2-Ausstoß). Im Alfa 159 ist der 2.0 JTDM 16V ausschließlich mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe zu haben, das gut zum rauen Charakter des Dieselmotors passt. Das bereits von Alfa angekündigte Doppelkupplungsgetriebe (kurz TCT genannt) wird es im 159 nicht mehr geben. Es bleibt zunächst der neuen Giulietta vorbehalten und dürfte hier eine technisch sehr interessante Kombination sein.

Alfa Romeo setzt auch verstärkt beim Benziner auf das intelligente Downsizing. Ein aktuelles Beispiel: Der Benzin-Direkteinspritzer 1.8 TBi 16V (147 kW/200 PS), ein ebenso leistungsstarke Motorisierungen für den Alfa 159. Die Kombination aus Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung führt zu einem Plus an Leistung bei gleichzeitig niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten. Alfa sagt, dass dieser Vierzylinder das Leistungsniveau eines 3,0-Liter großen Saugmotor mit der Effizienz eines 1,8-Liter-Triebwerks vereint. Wir werden es noch erfahren, so ist ab Spätsommer der 1.8 TBi in der neuen Alfa Giulietta mit strammen 235 PS/173 kW in der Version Quadrifoglio Verde zu haben.

P2News/auto-reporter

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