Werbeanzeige
Home / Wirtschaft und Finanzen / Vorsorge & Anlage / Analystenmeinung / Gewinnprognose für 600 Gesellschaften
Werbeanzeige

Gewinnprognose für 600 Gesellschaften

Nach zwei Krisenjahren erholen sich die Erträge deutscher Unternehmen wieder. Das zeigen die Gewinnschätzungen des Anlegermagazins ,Börse Online‘ für 600 deutsche Gesellschaften. Demnach werden die 30 DAX-Konzerne im laufenden Jahr 44,3 Milliarden Euro verdienen, 53 Prozent mehr als 2009. Im kommenden Jahr dürfte die Gewinnsumme der Blue Chips weiter um 23 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro steigen. Die höchsten Ergebnisbeiträge werden 2011 der Energieversorger E.ON mit 5,8 Milliarden Euro und der Versicherer Allianz mit fünf Milliarden Euro liefern, gefolgt von Siemens mit 4,1 Milliarden Euro.

Vor allem konjunktursensible Konzerne stehen vor kräftigen Ertragszuwächsen. Für Lufthansa, Salzgitter, BMW und ThyssenKrupp erwartet ,Börse Online‘ Profitzuwächse von 100 Prozent oder mehr im kommenden Jahr. Volkswagen, Daimler und K+S könnten Plusraten von mehr als 50 Prozent erreichen. Von der Ertragspower früherer Jahre sind die meisten Konzerne allerdings noch weit entfernt. So liegen die aufaddierten Gewinne der DAX-Firmen 2011 noch um 28 Prozent unter dem Betrag aus dem Jahr 2007.

Den größten Ergebnis-Swing im laufenden Jahr traut ,Börse Online‘ Daimler sowie der Commerzbank mit je vier Milliarden Euro zu. Für den Autobauer reicht das aus, um in die schwarzen Zahlen zurückzukehren, nicht aber für das Frankfurter Geldhaus. Neben Daimler sollten Infineon, Lufthansa, MAN, Salzgitter und ThyssenKrupp die Minus-Zone verlassen. Neun von zehn DAX-Konzernen dürften 2010 bessere Resultate schaffen als im Vorjahr.

Die MDAX- und die TecDAX-Unternehmen rutschten 2009 in der Summe in den roten Bereich. Bei den Mid Caps geht dies primär auf immense Verluste von Continental, EADS und Sky Deutschland zurück, bei den Tech-Firmen auf die schlechten Q-Cells-Zahlen. 2011 könnten die 50 MDAXler 8,1 Milliarden Euro verdienen – 31 Prozent mehr als im laufenden Jahr -, während die 30 TecDAXler auf knapp 1,7 Milliarden Euro kommen dürften.

Den kleinen Unternehmen, die in keinem Auswahlindex vertreten sind, hat die Rezession besonders zugesetzt. Das zeigt sich daran, dass rund 40 Prozent der in die Analyse einbezogenen Small und Micro Caps 2009 nach Schätzungen von ‚Börse Online‘ keinen Profit erwirtschaftet haben. 2010 dürfte dieser Anteil aber nur noch bei 18 Prozent liegen.

P2News/G+J Wirtschaftsmedien

Werbeanzeige

Check Also

Fitnessbranche bleibt weiter optimistisch

Die gemeinsame Studie mit dem Arbeitgeberverband der Fitness- und Gesundheitsanlagen e.V. (DSSV) „Der Deutsche Fitnessmarkt …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.