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Gewalt in Stadien – NRW droht mit Spielabsagen

Dortmund. Polizei, Fußballverbände und Clubs in NRW schmieden ein Bündnis gegen Gewalt in den Stadien. Mit einem Bündel von Maßnahmen sollen vor allem die Hooligans in der Fußball-Oberliga gestoppt werden.

Wie die in Dortmund erscheinende Westfälische Rundschau (Montagsausgabe) berichtet, gehören dazu einheitliche Stadionordnungen und Einlasskontrollen sowie die zentrale Schulung von Ordnerdiensten. Bei Hinweisen auf geplante Krawalle sollen zudem Oberliga-Spiele konsequent verschoben oder in ein anderes Stadion verlegt werden.

„Wir lassen nicht zu, dass Gewalttäter im Umfeld einiger weniger Vereine den gesamten Amateurfußball in Verruf bringen“, erklärte NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) gegenüber der Westfälischen Rundschau, „wir zeigen den Krawallmachern die rote Karte.“

Wolf wird das Konzept am Mittwoch in Duisburg bei der Gründungsveranstaltung des „Regionalen Ausschuss für Sport und Sicherheit“ vorstellen.

Quelle: Westfälische Rundschau

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