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Generation Fast Food?

Von wegen gesunde Ernährung: Jeder siebte Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren isst viermal in der Woche und öfter Fast Food

Je niedriger das Einkommen, desto größer ist die Vorliebe für das schnelle Essen. Vor allem Geringverdiener greifen nach einer Studie des FAZ-Instituts (im Auftrag der Techniker Krankenkasse) fünfmal und öfter die Woche zu Hamburger, Pizza und Co. Jeder Zweite von ihnen begründete seine Vorliebe für Fast Food und Fertiggerichte vor allem mit finanziellen Aspekten. Bei den Gutverdienern steht das schnelle Essen dagegen deutlich weniger hoch im Kurs. Auch Fertiggerichte wie Pizza kommen bei Geringverdienern häufiger auf den Tisch: Jeder sechste Geringverdiener gab an, mindestens viermal in der Woche ins Tiefkühlfach oder zur Konserve zu greifen – bei den Gutverdienern tut dies nur jeder Vierzehnte. Auch der Fleischkonsum der Menschen, früher ein Zeichen von Wohlstand, nimmt mit steigendem Einkommen ab.

Egal, ob arm oder reich: Was eine gesunde Ernährung ausmacht, ist bekannt. Doch offenbar steht das gesunde, vollwertige Essen noch immer in dem Ruf, kostenintensiv zu sein. Jeder zweite Geringverdiener gibt Geldmangel als Grund dafür an, warum er sich nicht gesünder ernährt. So hat zum Beispiel Bioware ihren Preis und es wundert kaum, dass deutlich mehr Besserverdiener auf Bioprodukte schwören: Jeder Vierte von ihnen greift regelmäßig zu biologischer Kost, während sich diesen Luxus nur jeder neunte Befragte mit einem niedrigem Einkommen gönnt. Doch gesunde Ernährung ist auch möglich, ohne im Reformhaus einzukaufen oder im Supermarkt die teuersten Bioprodukte zu wählen. Die TK hat einige Tipps, die auch ein knappes Budget nicht sprengen.

So ist selber kochen nicht nur leckerer und gesünder, sondern oft auch deutlich günstiger, als zum fertigen Schnellgericht aus dem Kühlregal zu greifen – vor allem, wenn man gleich für mehrere Personen oder Tage kocht. Bei Obst und Gemüse müssen es nicht immer exotische Südfrüchte sein: In jeder Jahreszeit gibt es erschwingliche, regionale Sorten. Vollkornprodukte von Mehl über Nudeln bis zu Brot gibt es inzwischen in jedem Supermarkt. Wichtig bei einer gesunden Ernährung ist, auf den Fettgehalt der Nahrung, insbesondere auf versteckte Fette, zu achten, die in Wurst, Käse, Mayonnaise, Torte, Schokolade und Eis enthalten sind. Als Alternative zu Chips und Co. beim gemütlichen Fernsehabend schmecken auch fettarme Knabbereien – wie leicht gesalzenes Popcorn, Mini-Brezeln oder ein Teller mit klein geschnittenem Obst.

News-Reporter

P2News

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