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Gehaltsverhandlung trotz Finanzkrise?

Trotz Finanzkrise planen 45 Prozent der befragten Arbeitnehmer eine Gehaltsverhandlung mit ihrem Chef

Die schwache Konjunktur zwingt bereits viele Unternehmen zu massiven Einsparungen – schwierige Zeiten für Gehaltsverhandlungen. Trotzdem möchte rund die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer demnächst eine Gehaltserhöhung erreichen und plant, bald mit dem Chef darüber zu reden. Dies ergab eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Ein Drittel der deutschen Befragten glaubt, dass eine Gehaltsverhandlung momentan keine Aussicht auf Erfolg hat.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick: 45 Prozent aller Befragten planen, schon bald mit ihrem Chef über ihr Gehalt zu sprechen. 28 Prozent dagegen denken, damit aufgrund der aktuellen Finanzlage keine Chance zu haben. „Die Umfrage zeigt, dass die Arbeitnehmer trotz der Finanzkrise den Mut haben, mit ihrem Vorgesetzten über ihr Gehalt zu sprechen“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Den Mitarbeitern ist bewusst, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten, und das möchten sie entsprechend belohnt haben.“

Doch nicht alle können wegen ihres Gehalts in Neuverhandlungen treten. So gaben 13 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer an, nach Tarif bezahlt zu werden und somit keine Möglichkeit zu haben, auf die Höhe des Einkommens Einfluss zu nehmen. Zehn Prozent der deutschen Arbeitnehmer wollen nicht neu verhandeln, da sie erst vor kurzem eine Gehaltserhöhung erhalten haben.

News-Reporter / (Grafik: Monster Worldwide Deutschland GmbH)

P2News

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