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Gebrauchtimmobilie oder Neubau?

Die Wahl eines Altbaus als Kaufobjekt garantiert nicht zwangsläufig eine geringere finanzielle Belastung. Doch mit guter Planung und ein wenig Zeit lässt sich aus einem Bestandsgebäude ein Objekt mit viel Charme machen

Wurde in früheren Zeiten vorwiegend Wohnraum neu geschaffen, zeichnet sich in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zum Kauf gebrauchter Immobilien ab. Viele Käufer rechnen bei einer Altbausanierung mit einem überschaubareren finanziellen Aufwand als bei einem Neubau. Dies kann sich allerdings manchmal als Trugschluss herausstellen. Bei guter Planung und durchdachter Vorgehensweise lassen sich jedoch Kosten genau kalkulieren und Risiken minimieren. Darauf weist die Deutsche Bausparkasse Badenia hin.

So profitiert der Käufer von den Vorteilen älterer Häuser, die oft durch ihre Lage in stadtnahen oder städtischen Wohngebieten, einer schönen Architektur, einer guten Anbindung an den Nahverkehr und einer gewachsenen Infrastruktur der Umgebung punkten. Der finanzielle Aufwand für einen Altbau setzt sich im Wesentlichen aus Anschaffungs- und Modernisierungskosten zusammen. Dabei bestimmt die Lage des Objekts den Kaufpreis maßgeblich. Der Sanierungsaufwand richtet sich nach dem Erhaltungs- und Pflegezustand des Gebäudes. Grundsätzlich gilt: Je älter das Objekt ist, umso mehr muss investiert werden. Ein Haus aus der Nachkriegszeit, also den 1950er- und 1960er-Jahren, bedarf in etwa eines finanziellen Sanierungsaufwandes von 40 Prozent des Kaufpreises. Bei Häusern aus der Vorkriegszeit sollten mindestens 50 Prozent des Kaufpreises für die Sanierung einkalkuliert werden.

Häufige Probleme bei alter Bausubstanz werden durch eine nicht mehr zeitgemäße Wärmedämmung im Bereich von Dach und Fassade verursacht, die die Energiekosten in die Höhe treibt. Ein weiterer Schwachpunkt liegt im Bereich der Haustechnik. Der Verband privater Bauherren geht davon aus, dass bei insgesamt 72 Prozent der Altbauten die Haustechnik dringend erneuert werden muss. Ähnlich verhält es sich mit Kellern. Hier weisen etwa 76 Prozent Mängel, vornehmlich im Zusammenhang mit unerwünschter Feuchtigkeit, auf.

Effizient und finanziell am besten verträglich ist die schrittweise Durchführung der Sanierungsarbeiten. Ein Sachverständiger, der genau die Problemzonen des betreffenden Gebäudes analysiert, geeignete Maßnahmen und die Reihenfolge ihrer Ausführung vorschlägt, kann entscheidend zum Gelingen der Sanierung beitragen. Empfehlenswert ist es, bei der Heizung und der Dachdämmung anzufangen und sich dann die Fassade und die Fenster vorzunehmen.

Für Pläne, die schnell realisiert werden sollen, eignet sich ein zinsgünstiger Vor- und Zwischenkredit, ein planungssicheres Konstantdarlehen oder eine Wohnimmobilienfinanzierung in Form annuitätischer oder endfälliger Darlehen.

P2News

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