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Gaza: World Vision fordert schnellen und sicheren Zugang für Helfer

Nach den Waffenstillstandserklärungen im Gaza-Konflikt fordert das Kinderhilfswerk World Vision jetzt möglichst schnell einen sicheren Zugang für humanitäre Helfer. Mehr als 1000 Nahrungsmittelpakete hält die Hilfsorganisation für eine erste Lieferung bereit. „Heute ist es bisher ruhig“, berichtet Nothilfeleiter Takvor Ohannessian. Sollte die Waffenruhe bis morgen halten, könnten die Nahrungsmittel in den Gazastreifen gebracht werden. Mithilfe eines UN-Konvois sollen die Pakete an Familien im Süden Gazas verteilt werden.

„Wir hoffen sehr, dass die Kämpfe jetzt zu Ende sind und wir unter sicheren Bedingungen Hilfe leisten können“, sagt Christoph Waffenschmidt, der Vorstandsvorsitzende von World Vision Deutschland. World Vision begrüßt die Friedensbemühungen beider Seiten, betont aber, dass weitere Schritte erforderlich seien.

„Ein dauerhafter Frieden kann nur durch Verhandlungen gesichert werden“, sagt Waffenschmidt. Er appelliert an die Konflikt-Parteien, endlich die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. „Besonders am Herzen liegt uns der Schutz der Kinder auf beiden Seiten“, betont Waffenschmidt. Allein in Gaza sind mehr als die Hälfte der rund 1,5 Millionen Bewohner Kinder.

Die humanitäre Lage im Gaza-Streifen ist nach Angaben der lokalen Helfer katastrophal. Viele Kinder sind unterernährt. Sie brauchen dringend Trinkwasser, Nahrung und Medikamente. Ein erneutes Aufflammen der Kämpfe zum jetzigen Zeitpunkt wäre verheerend für die Infrastruktur und die zivile Bevölkerung. Bereits vor der Eskalation der Gewalt lebte ein Drittel der Familien im Gaza-Streifen in absoluter Armut und war von Nahrungsmittelhilfe abhängig.

P2News

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