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Frühlingserwachen: Vor den Tulpen kommen die Zecken

Richtige Vorbeugung minimiert Zeckenbefall und Krankheitsübertragung

Eine gelegentliche, einzelne Zecke im Hundefell kann man in unseren Breiten beinahe das ganze Jahr über finden. Doch wenn es plötzlich wieder etliche pro Tag sind, und das nicht nur einmal, steht fest: Der Winter ist vorbei. Es reichen wenige Tage im zweistelligen Temperaturbereich, und die winzigen Spinnentiere sind wieder putzmunter und gehen hungrig auf Beutezug. Unser eigentlicher Frühlingsbote, die Tulpe, blüht zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht.

Wie stark die Zeckenplage im Frühjahr ausfällt, ist schwer zu prognostizieren. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Förderlich wirkt sich zum Beispiel die Mäusepopulation des Vorjahres aus. Dagegen kann bei sehr milden und feuchten Wintern ein Pilzbefall die Parasiten dezimieren. Unterliegt die Zeckenzahl also starken jährlichen Schwankungen, so gibt es doch einen deutlichen, auch klimabedingten Trend: die Ausbreitung süd- und osteuropäischer Zeckenarten in Richtung Norden und Westen.

War hierzulande früher nur der Holzbock bekannt, der zum Beispiel FSME sowie die für Mensch und Hund bedrohliche Borreliose-Erkrankung übertragen kann, findet sich seit einigen Jahren noch eine andere, für Hunde ungleich gefährlichere Zeckenart in vielen Teilen Deutschlands: die größere, auffälligere, aktiv auf ihre Opfer zulaufende Auwaldzecke. Sie kann mit Erregern der oft tödlichen Babesiose- Erkrankung infiziert sein und diese beim Blutsaugen auf den Vierbeiner übertragen.

Über 40 Prozent der Tierärzte in Deutschland haben im vergangenen Jahr Babesiose-Fälle in ihrer Praxis diagnostiziert. Jeder zweite Tierarzt stuft die Babesiose als problematischste der durch Parasiten übertragenen Erkrankungen des Frühlingserwachen Noch vor den Tulpen kommen die Zecken Richtige Vorbeugung minimiert Zeckenbefall und Krankheitsübertragung Hundes ein – unter anderem, weil die Ausbreitung der Auwaldzecke so rasch erfolgt und viele Tierhalter unvorbereitet trifft. Darüber hinaus gibt es kein in Deutschland zugelassenes Medikament zur Behandlung der Babesiose und auch keine Impfung.

Zum Schutz gegen den Zeckenbefall und die Krankheitsübertragung empfehlen Tierärzte wie Dr. Henrik Hofmann aus Butzbach deshalb die regelmäßige Anwendung eines repellierenden Parasitenmittels, das Zecken abschreckt und tötet, bevor sie beißen können. „Wenn die Zecke nicht zum Saugen kommt, können auch keine Krankheitserreger in das Blut des Hundes übertragen werden“, erläutert der Veterinär für Klein- und Großtiere. Das ideale Mittel wirke zudem nicht nur gegen Zecken, sondern gegen alle relevanten Blutsauger, wie Zecken, Mücken, Flöhe und Stechfliegen. Dr. Hofmann: „Da Flöhe sowieso keine Winterruhe kennen, wird eine solche Rundum-Vorbeugung am besten das ganze Jahr über alle vier Wochen als Spot-on-Präparat im Nacken des Tieres aufgetragen. Wer dies nicht tut, sollte mit dem Zeckenschutz spätestens im März wieder beginnen.“

Bayer Vital

P2News

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