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Frühjahrsaufschwung füllt Auftragsbücher der Industrie

Die deutsche Industrie ist im März von einem kräftigen Frühjahrsaufschwung getragen worden. Binnen Monatsfrist ließen die Rekordzuwächse bei Auftragseingang und Produktion den saisonbereinigten Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) um weitere drei Zähler auf 60.2 und damit auf ein Zehn-Jahreshoch emporschnellen. „Die Belebung des internationalen Handels und der auf breiter Front einsetzende Nachholbedarf bei den Lagerkapazitäten stimmen uns für den weiteren Konjunkturverlauf zuversichtlich“, kommentierte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Dienstag die aktuelle EMI-Statistik.

Nachdem die Produktion im Januar und Februar enorm hochgefahren wurde, steigerten die Branchenakteure ihre Erzeugung im März so stark wie nie zuvor in der 14-jährigen Umfragegeschichte. Der Teilindex Leistung lag im Berichtsmonat bei saisonbereinigt 64.2 (Vormonat: 61.1) Punkten. Ausschlaggebend war in erster Linie der Zuwachs an Neuaufträgen. Global Player und KMU verzeichneten hierbei ein neues Rekordhoch. Die Einkaufspreise erreichten im März mit 68.0 (Vormonat: 62.8) Zählern den höchsten Wert seit August 2008. Die Verkaufspreise konnten mit einem Wert von 51.0 (50.7) hingegen nur moderat angehoben werden. Sowohl der seit 18 Monaten anhaltende Abbau der Vormateriallager als auch der Personalrückgang in der Industrie kamen im März fast zum Stillstand.

Der „Markit/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Er erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, London, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Er orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (PMI).

P2News/BME

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