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Frösche in Not

Die Amphibien verlassen den Planeten. Dort, wo es früher quakte und platschte, ist es heute still. Experten sprechen bereits vom größten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Die Folgen sind kaum absehbar. Das Magazin natur+kosmos berichtet in seiner Dezember-Ausgabe über Hintergründe, Ursachen und weltweite Anstrengungen zur Rettung der Frösche und Salamander.

„Es ist ein Tragödie“, sagt Sir David Attenborough, berühmter Tierfilmer und einer der führenden Köpfe im Amphibienschutz. Mittlerweile sind mindestens die Hälfte aller Arten bedroht. Viele Frösche sind noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn erforscht – dennoch stehen sie bereits vor der Ausrottung. Das Trauerspiel hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Doch in den 1970er Jahren ist Experten aufgefallen, dass selbst in Gegenden, die nahezu unberührt waren, Amphibienpopulationen schrumpften oder gar komplett verschwanden. Es war völlig unklar, warum die Frösche plötzlich stumm blieben. Im Jahr 1998 wurde der Killer enttarnt. Der so genannte Chytrid-Pilz hatte viele dahin gerafft.

Doch der Pilz ist nicht allein verantwortlich. Der Klimawandel scheint eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Krankheit zu haben. Zudem bedrängt der Mensch Amphibien auf dem ganzen Planeten, weil er Regenwälder abholzt, Sümpfe trockenlegt und ihre Wanderwege zubetoniert.

Dem globalen Problem versucht man mit weltweiten Lösungen Herr zu werden. Zoos wollen eine Amphibienarche schaffen, um die Tiere zu retten. Außerdem arbeiten Forscher fieberhaft an Mitteln gegen den Pilz. Ob die Amphibien dadurch wirklich gerettet werden können, ist allerdings eine Geschichte mit offenem Ende.

P2news

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