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Frauen mit Behinderungen brauchen besseren Schutz vor Gewalt

Frauenhauskoordinierung e.V.: Nur jedes zehnte Frauenhaus ist barrierefrei

Frauen mit Behinderung haben ein deutlich höheres Risiko, Opfer von körperlicher, sexualisierter oder psychischer Gewalt zu werden als nicht behinderte Frauen. Suchen sie deshalb Schutz in einem Frauenhaus, stehen sie häufig vor unüberwindbaren Hürden: Nur zehn Prozent der rund 360 Frauenhäuser in Deutschland ermöglichen Frauen mit Behinderung einen barrierefreien Zugang. Darauf weist anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März der bundesweite Verein Frauenhauskoordinierung hin.

Die Benachteiligung behinderter Frauen in vielen Lebensbereichen ist auch Thema einer

Fachkonferenz am 9. März 2009 von bis 10 bis 17.30 Uhr im Saalbau Haus Gutleut (Rottweilerstraße 32) in Frankfurt/Main.

Dabei geht es vor allem darum, welche Verbesserungen die neue UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen für Frauen mit Behinderungen bringt. Die Tagung ist eine von acht Konferenzen der Kampagne „alle inklusive!“ der Beauftragten für die Belange behinderter Menschen. Sie ist eine Kooperationsveranstaltung des Weibernetzes e.V., der politischen Interessensvertretung behinderter Frauen, des Vereins Frauenhauskoordinierung und des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet das Thema Gewalt.

„Mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention hat die Bundesregierung anerkannt, dass Frauen und Mädchen mit Behinderungen mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt sind“, sagt Viktoria Nawrath, Geschäftsführerin der Frauenhauskoordinierung e. V. „Zugleich hat sie sich verpflichtet, geeignete Maßnahmen zur Sicherung der vollen Entfaltung, der Förderung und der Stärkung der Autonomie der Frauen zu ergreifen, um zu garantieren, dass sie die in der Konvention genannten Menschenrechte und Grundfreiheiten ausüben und genießen können.“ Vor diesem Hintergrund müssten dringend die notwendigen Schritte unternommen werden, um Frauenhäuser und andere Unterstützungseinrichtungen für Frauen behindertengerecht zu gestalten.

P2News

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