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Formel 1-Rennen in Silverstone

Zur Halbzeit der Rennsaison 2008 macht die Formel 1 derzeit Station in England. Hier liegen die Wurzeln der Königsdisziplin im Motorsport, 1950 fand in Silverstone das erste Formel 1-Rennen der Geschichte statt. Rennpilot Nick Heidfeld vom BMW Sauber F1 Team hat im Laufe seiner Profikarriere schon mit englischen Kollegen gearbeitet und kennt sich mit der britischen Kultur gut aus. Der für Großbritannien typische Linksverkehr bringt Nick Heidfeld nicht aus der Ruhe:

„Ich erinnere mich auch an meine ersten Fahrten in England, das ist schon sehr ungewöhnlich. Und wenn man dann direkt nach London irgendwo reinfährt, ist das mit Sicherheit nicht einfach. Ich habe teilweise eher Probleme, wenn man viel durch die Welt reist. Dann ist es schon mal vorgekommen, dass ich auf eine Straße gefahren bin und dachte, ist jetzt hier Links- oder Rechtsverkehr, aber, ähm, wenn ich es dann weiß – was man eigentlich wissen sollte – dann ist es kein Problem! [lacht].“

Bisher ist Nick ja dabei auch noch nie vom rechten beziehungsweise richtigen Weg abgekommen. Nicht etwa wie James Bond, der berühmte Agent ihrer Majestät, der den ein oder anderen Luxus-Wagen regelmäßig leiden lässt. Wie so viele ist auch Nick ein echter Bond-Fan mit eindeutigen Favoriten:

„Es gibt ein paar Filme, eigentlich so die bekanntesten: ‚Sag niemals nie‘, ‚Man lebt nur zweimal‘, ‚James Bond jagt Dr. No‘ und ‚Goldfinger‘ Also eher die älteren, obwohl ich jetzt im Moment den letzten auch gut fand mit dem Daniel Craig. Der ist ein bisschen anders angelegt. Ich finde, der hat super cool gespielt und kommt gut rüber.“

Auf jeden Fall so gut, dass er demnächst wieder im neuen James Bond auf der Leinwand zu sehen ist. Der britische Film ist außerdem geprägt durch seinen speziellen Humor: Monty Python, Mr. Bean und andere Comedy-Shows sind international bekannt. Nick selbst kann sich damit durchaus identifizieren:
„Ich bin ja früher bei verschiedenen englischen Teams gefahren und denke mal, das ist ein Humor, der meinem nicht unähnlich ist.“

Auf dem MP3-Player mit extragroßem Speicher, den der Rennfahrer immer bei sich hat, darf natürlich die britische Rock- und Pop-Musik auch nicht fehlen. Aber darunter sind nicht etwa nur die großen Beatles zu finden:
„Bei jedem stehen die irgendwo oben mit auf der Liste, natürlich. Aber für mich, was ich aus der Zeit am besten finde, waren The Kinks. Fand ich sensationell und höre ich des Öfteren.“

Eine berühmte Single der Kinks heißt „Tired of waiting for you“, frei übersetzt ‚Ich warte nicht mehr auf Euch‘. Wenn Nick Heidfeld dieses Motto am Sonntagnachmittag beherzigt, fährt er in Silverstone sicher vorne mit…

BMW Group, P2news

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