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Formel 1-Pilot Nico Hülkenberg unterwegs im Porsche 911 GT3 R Hybrid

Nico Hülkenberg, Formel 1-Pilot bei Williams, freut sich, dass er auf Lebenszeit über die Nürburgring-Nordschleife fahren darf. Dieses spezielle Geschenk wurde ihm anlässlich einer Testfahrt mit dem neuen Porsche 911 GT3 R Hybrid übergeben. Im Hinblick auf den Renneinsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 15./16. Mai stieg Hülkenberg im Rahmen des 3. Laufs zur Langstreckenmeisterschaft in den Werks-911er. „Tolles Auto, faszinierende Technik und eine unvergleichliche Strecke“, sagte der 22-jährige Profi-Rennfahrer. Insgesamt drehte der Formel 1-Pilot bei seiner persönlichen Nordschleifen-Premiere in einem Rennauto drei Runden und konnte sich dabei ein Bild vom perfekten Zusammenspiel aller Komponenten des Hybrid-Systems machen. „Dieser Test hat mir großen Spaß gemacht. Ich bin beeindruckt, wie gut der Hybrid-Antrieb im Porsche 911 funktioniert hat“, sagte er in einem Gespräch nach seiner Premiere.

Hintergrund der Fahr-Aktion war, dass ein Teil des Hybrid-Systems, der im Innenraum verbaute Schwungradspeicher, von Williams Hybrid Power nach Porsche-Vorgaben konzipiert und gefertigt wurde. Hülkenberg war begeistert: „Diese Strecke ist einmalig und mit keiner anderen auf der Welt vergleichbar. Das ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich hier gefahren bin. Vor allem in langsamen Kurven steht der 911er zu meiner großen Überraschung einem Formel 1-Auto in kaum etwas nach. Der mechanische Grip ist beeindruckend.“ Nico hatte bislang nur Formel-Autos auf einer Rennstrecke gefahren, einen „geschlossenen Rennwagen“ wie dieser Porsche 911 war eine neue Erfahrung für den Profi-Rennfahrer, der in der Formel 1 bislang einen WM-Punkt verbuchen kann.

Im Porsche 911 GT3 R Hybrid ergänzen zwei jeweils rund 60 Kilowatt (82 PS) starke Elektromotoren an der Vorderachse den 353 Kilowatt (480 PS) starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor im Heck. Anstelle der in Hybrid-Straßenfahrzeugen üblichen Batterien liefert ein elektrischer Schwungradspeicher, der im Innenraum neben dem Fahrer untergebracht ist, die Energie für die Elektromotoren. Im Vergleich zu einer Batterie bietet der Schwungradspeicher den Vorteil, hohe Energiemengen deutlich schneller speichern und wieder abgeben zu können. Der innovative Hybridantrieb des 911 GT3 R sorgt dank einer ausgeklügelten elektronischen Steuerung auch im Renntempo automatisch für optimale Effizienz.

Das Zusammenspiel von Verbrennungsmotor und Elektromotoren folgt dabei einem einfachen Ziel: Reduzierter Verbrauch bei gleicher Performance. Zum Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven kann der Pilot alternativ auch manuell in die Steuerung eingreifen und die Energie aus dem geladenen Schwungradspeicher per Boost-Wippe am Lenkrad an die Vorderräder schicken. Diese Zusatzleistung von 120 Kilowatt steht dem Piloten bei Bedarf nach jedem Ladevorgang jeweils für eine Dauer von etwa sechs bis acht Sekunden zur Verfügung. „Solch ein Boost-Knopf würde uns in unserer aktuellen Situation mit Williams ein bisschen helfen“, glaubt Hülkenberg. Derzeit wird ja wieder der Hybrid-Einsatz des KERS-Systems in der Formel 1 ab 2011 diskutiert, „aber es ist nicht gut, wenn nur einige Teams damit fahren, wie das im vergangenen Jahr möglich war. Wenn KERS, dann für alle.“

P2News/auto-reporter

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