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Flöhe sind kleine Vampire und übertragen Krankheiten

Wenn im Frühjahr die Temperaturen ansteigen, erfreuen sich nicht nur Menschen an der Sonne: Auch Flöhe erwachen zu neuem Leben. Insbesondere der Vogelfloh ist jetzt aktiv. Durch Vogelnester auf dem Balkon oder unter dem Dach können die kleinen Blutsauger in die Wohnungen gelangen und den Menschen befallen. Aus den Flohstichen entwickeln sich nicht nur dicke, rote und juckende Quaddeln – sondern die Flöhe können auch lebensbedrohliche Infektionen übertragen.

Jahr für Jahr werden Millionen Wohnungen von Flöhen befallen und die kleinen Vampire stechen Tier und Mensch. Besonders häufig sind Menschen betroffen, deren Haustiere Flöhe haben. Aber auch aus Vogelnestern in Fensternähe oder auf dem Dachboden kann ein Befall ausgehen. „Vor Nestern wildlebender Stadttauben ist besondere Vorsicht geboten, denn die Tiere sind vielfach von Parasiten, Pilzen und Bakterien befallen – also auch von Vogelflöhen“, erklärt Ulrike Fieback, Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen. Von den Taubennestern gelangen die Flöhe in benachbarte Wohnungen und springen jedes sich bewegende Objekt an. Vögel – insbesondere Tauben – sollten daher auf dem Fensterbrett nicht gefüttert werden.

Flöhe sind Überträger verschiedener Krankheitserreger und geben Bakterien weiter, die mitunter zu lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie Hirnhautentzündung oder Fleckfieber führen können. Die Flohstiche sind oftmals Eintrittspforten für verschiedene Keime. Sellbst Bandwürmer können von Flöhen übertragen werden.

Flohbisse erkennt man daran, dass immer mehrere Einstiche erfolgen. Der Floh untersucht eine größere Hautoberfläche und sticht dabei mehrfach in die Haut ein, bevor er endlich anfängt, richtig zu saugen. Oft befinden sich drei bis vier Bisse nebeneinander. Der Juckreiz hält oft tagelang an. Durch das häufige Kratzen treten besonders bei Kindern leicht Sekundärinfektionen auf.

Aber auch der Menschenfloh macht den Menschen wieder zu schaffen. Er legt seine Eier in Bodenritzen und hat eine Lebenszeit von mehreren Jahren. Nur zur Blutmahlzeit hält sich der Floh beim Menschen auf, danach verschwindet der lichtscheue Mini-Vampir hinter Fußleisten, in Möbelritzen, unter Teppichen und lebt in Betten, Polstermöbeln, Vorhängen, Teppichen und in der Kleidung weiter. Mitunter kann ein Floh in einer Saison – von April bis September – rund 30.000 Nachkommen haben.

Bei einem Flohbefall ist folgendes zu tun: Bettzeug und Kleidung gründlich bei 60 Grad Celsius reinigen. Teppiche, Fußböden, Kissen und Polstermöbel häufig staubsaugen. Den Staubbeutel anschließend sofort entsorgen. Gründliche Körperreinigung und ggf. Behandlung mit Insektiziden nach ärztlicher Verordnung. Eine traditionelle, wirkungsvolle Flohfangmethode ist das Aufstellen eines Tellers mit Wasser, in das etwas Spülmittel gegeben und in dessen Mitte ein Teelicht gestellt wird. Die Flöhe springen zum Licht und ertrinken im Wasser.

Bei anhaltendem Flohbefall sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden.

P2News/News-Reporter

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