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Fit durch den Winter mit Homöopathie

„Rund 200 Mal im Leben erkranken wir an einer Erkältung. Kinder erkranken sogar noch häufiger als Erwachsene, da sie mit vielen Keimen erstmalig in Kontakt kommen und ihr Körper erst lernen muss, damit umzugehen“, erklärt Dr. Kurt-André Lion, Oberarzt an der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen. „Wenn mal wieder die Nase läuft und der Hals kratzt, kann die Natur oft schonend helfen.“

Kinderkrankheiten natürlich behandeln

Über die Hälfte der Deutschen weiß die Vorteile der Homöopathie bereits zu schätzen und greift zu homöopathischen Arzneimitteln als Alternative zu Pillen, Spritzen und Antibiotika, so eine Allensbach-Umfrage. Vor allem Kinder profitieren von der sanften Behandlung. Dr. Lion weiß, wie schonend die sanfte Medizin gerade für kleine Patienten ist: „Homöopathie ist in der Lage, die Selbstheilung von Menschen zu fördern. Das gilt schon ab dem Säuglingsalter.“ Die homöopathischen Grundstoffe werden vor allem aus Mineralien und Pflanzen gewonnen. Sie unterstützen die Heilung, anstatt auf die Linderung der Symptome zu fokussieren.

Die Kraft der Natur für kleines Geld

Homöopathische Behandlungen sind keine Selbstverständlichkeit im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und können daher schnell ins Geld gehen. Nicht so für die Versicherten der Knappschaft: Sie hat einen Vertrag mit dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte geschlossen, ihre Versicherten können sich bundesweit bei über tausend Ärzten, die im Besitz eines Homöopathie-Diploms sind, zuzahlungsfrei behandeln lassen.

Die besten Erste-Hilfe-Tipps für einen gesunden Winter Viele kindertypische Krankheiten lassen sich gut selbst behandeln. Der Zentralverein homöopathischer Ärzte empfiehlt folgende Mittel, die in der Hausapotheke als erste Hilfe gute Dienste leisten können:

– Die Kraft der Kamille gegen akuten Schmerz: Ohrenentzündungen
und Magenverstimmungen lassen sich mit Kamille gezielt
behandeln. Das homöopathische Mittel heißt Chamomilla.
– Das Zaubermineral bei ersten Erkältungsbeschwerden:
Eisenphosphat (Ferrum phosphoricum). Ein gutes Anfangsmittel
besonders bei auftretendem Fieber.
– Wasserhanf gegen Gliederschmerzen: Erschöpfung und schmerzende
Knochen sind typische Grippebegleiter – dagegen hilft Eupatorium
perfoliatum.
– Bei Schürfwunden vom Schlittschuhlaufen: Arnica stoppt
Blutungen, wird sogar nach

Operationen angewendet. Wunden können schneller verheilen.

– Wenn es mal wieder im Hals kratzt: Klagt das Kind über Husten
und Heiserkeit, kann Phosphor den Schmerz lindern.

Bei länger andauernden Beschwerden und/oder Verschlimmerungen sollte unbedingt der Kinderarzt aufgesucht werden.

P2News/Knappschaft-Bahn-See

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