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Finanzkrise eröffnet Chancen für nachhaltige Investments

Keine Veränderungen im Global Challenges Index
Im Rahmen der regulären Überprüfung der Zusammensetzung des Global Challenges Index (GCX), dem Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover, werden zum 23. März 2009 keine Unternehmen ausgetauscht. Alle 50 derzeit im Index geführten Titel genügen weiterhin den sehr strengen Auswahlkriterien. Das nächste reguläre Rebalancing des GCX findet im September 2009 statt.

„Der Global Challenges Index hat sich im Vergleich zu anderen Indizes behauptet“, sagt Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börse Hannover. Aber wie konventionelle Produkte haben auch nachhaltige Investments an Wert verloren. Während der GCX im Jahr 2008 38,7 Prozent verlor, büßte der MSCI World im gleichen Zeitraum -39,57 Prozent ein, der DJ EuroStoxx 50 sogar -41,51 Prozent.

Nachhaltige Investments profitieren von Transparenz

Aus der aktuellen Finanzkrise werden nachhaltige Investments nach Meinung der unabhängigen Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research AG gestärkt hervorgehen und weiter an Bedeutung gewinnen. Diese Einschätzung basiert vor allem auf zwei Beobachtungen: Zum einen ist der Bedarf der Investoren an Transparenz und umfassenden Informationen im Zuge der Finanzkrise stark gestiegen. Viele Anleger wollen die Produkte und die mit ihnen verbundenen Chancen und Risiken besser verstehen, als dies bei manchen Anlageprodukten der jüngeren Vergangenheit der Fall war – ein Umstand, dem der Global Challenges Index umfassend Rechnung trägt. Alle in ihm gelisteten Unternehmen werden porträtiert, ihre sozialen und umweltbezogenen Stärken und Schwächen dargestellt und die Gründe für ihre Auswahl in den Index offen kommuniziert.

Verstärkte Nachfrage seitens institutioneller Investoren

Zum anderen steigt das Engagement institutioneller Investoren bei nachhaltigen Investments. So intensivieren die Kirchen ihre Anstrengungen zur Integration von sozialen, ökologischen und ethischen Aspekten in ihre Kapitalanlage. Gleichzeitig mischen sie sich in die öffentliche Diskussion zu den Ursachen der Finanzkrise ein und fordern auch von anderen Anlegern die Berücksichtigung der Prinzipien der Nachhaltigkeit bei der Kapitalanlage. „Auch bei Stiftungen und anderen institutionellen Investoren gewinnt das Thema spürbar an Bedeutung“, sagt Rolf D. Häßler, Director Business Development bei oekom research AG.

P2News

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