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Finanzkrise bedroht zahlreiche Firmen-Neugründungen

Die finanzielle Unterstützung von Unternehmens-Neugründungen geht dramatisch zurück. „Für junge Firmen wird es in den nächsten zwei Jahren extrem schwierig werden, von Fonds oder Beteiligungsgesellschaften Risikokapital zu bekommen“, so der Gründungsexperte Wolfgang Zehrt, der als „Business Angel“ selbst an mittelständischen Kommunikationsunternehmen beteiligt ist. „Vor allem im Hightech-Bereich würde das katastrophale Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands haben, wenn Gründer und ihre Ideen entweder gar nicht starten können oder aber ins Ausland gehen“, warnt Zehrt, der zuvor Vorstand bei einer Tochtergesellschaft der New Yorker Börse war.

In den USA werden schon seit Monaten auch bereits zugesagte Firmen-Finanzierungen zurückgezogen, weil den Fonds schlicht das Geld ausgegangen ist. Bereits begonnene Entwicklungen von Software oder anderen Produkten werden nicht mehr weiter unterstützt. Eine ähnlich negative Entwicklung ist in Deutschland zu befürchten: nach Aussagen des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften hat sich der finanzielle Zustrom an Private Equity-Fonds im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr bereits halbiert. Im ersten Halbjahr 2008 flossen den deutschen Private Equity-Gesellschaften neue Mittel in Höhe von 992 MEUR zu, im Vorjahreszeitraum waren es mit 2.044 MEUR mehr als doppelt soviel.

„Die milliardenschweren Unterstützungsprogramme für die Banken müssen unbedingt auch dafür eingesetzt werden, dass es keinen Einbruch bei den Gründungen neuer Firmen gibt, durch spezielle Fonds oder Garantien für Kredite“ – andernfalls werden in wenigen Jahren -zig Tausende von Arbeitstellen in zukunftsweisenden Branchen fehlen, weil diese Unternehmen nie gegründet worden sind.

Media at work

P2News

(Foto: News-Reporter)
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