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Finanzkrise: 4,3 Milliarden Verlust bei BayernLB

Eine deutliche Ausweitung der Milliarden-Abschreibungen wurde heute auf der Bilanz-Pressekonferenz der BayernLB verkündet. Wie bereits durch den bayerischen Ministerpräsidenten vorab befürchtet, hat sich der Verlust auf 4,3 Milliarden mehr als verdoppelt.

Ob nun auch Erwin Huber als Mitglied des Aufsichtsrats und bayerischer Finanzminister zur Verantwortung gezogen wird, klärt ab heute ein Untersuchungsausschuss im Landtag. Huber und der CSU wird vorgeworfen, die Vorgänge und Verluste in der LB bewusst verschleiert zu haben.

Die Verluste der hochspekulativen Anlagen haben mit der heutigen Bilanzpressekonferenz jedoch noch kein Ende erreicht. Weitere Kreditverpflichtungen von mehr als 20 Milliarden Euro gelten als problembehaftet.

263 Milionen Verlust aus Ertragssteuern gegenüber dem Vorjahr, schwächen den bayerischen Haushalt während für den Mittelstand und Privatkunden in Zukunft eine Mehrbelastung durch höhere Zinsen zu erwarten sind.

Die Finazkrise ist somit auch für Bayern zu einem Faß ohne Boden geworden .

P2News

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