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Fett muss nicht fett machen

Fett hat keinen guten Ruf, denn zu viel davon macht dick und das möchte niemand gerne sein. Doch gleichzeitig braucht unser Körper Fette und Öle. Sie liefern zum Beispiel Energie, schützen unsere Organe und sind wichtig für die Nervenzellen. Für eine gesunde Ernährung kommt es aber darauf an, welches Fett oder Öl man zu sich nimmt. Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau, erklärt die wichtigsten Unterschiede:

„Die Unterschiede liegen vor allem in der chemischen Struktur. Es gibt zum Beispiel gesättigte Fettsäuren, die sind meistens in tierischen Fetten vorhanden, Milch, Fleisch oder Butter. Die dienen im Wesentlichen als Energie-Lieferanten. Dann gibt es auch noch ungesättigte Fettsäuren, die kommen vor allem in Pflanzenölen vor und die haben insgesamt deutlich mehr positive Wirkungen auf den Körper.“

Tierische Fette sollte man sparsam dosieren. Eine Ausnahme bilden allerdings Fische, denn sie enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren:

„Besonders gesund sind die ungesättigten Fettsäuren und da ganz besonders die so genannten essenziellen Fettsäuren. Die kann der Körper nämlich nicht selbst herstellen und die sind gut fürs Gehirn, fürs Immunsystem und zum Beispiel auch für den Blutdruck. Diese Fettsäuren sind in größeren Mengen in Seefischen, zum Beispiel Hering, Makrele oder Sardinen, aber auch in pflanzlichen Ölen, zum Beispiel Leinöl, aber auch Walnuss- oder Rapsöl.“

Rund 70 Gramm Fett sollte ein erwachsener Mensch pro Tag zu sich nehmen. Zum Vergleich: das entspricht etwa einer Bratwurst mit Pommes. Der Imbiss sollte also besser die Ausnahme bleiben. Gesünder und mindestens genau so lecker ist es, selbst zu kochen:

„Beim Kochen sollte man darauf achten, möglichst wenig Fett zu verwenden und das kann man ja tun, indem man nicht Fett in die Pfanne tut, sondern eine beschichtete Pfanne nimmt. Beim Salat könnte man auf Joghurt zurückgreifen statt Mayonnaise dazuzugeben.“

Apotheken Umschau

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