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FDP: Truppenstärke um 50 000 auf 200 000 verringern

In der Debatte um Sparpotenziale bei der Bundeswehr hält die FDP eine Verringerung der Truppenstärke für möglich. In einem aktuellen Diskussionspapier für die Parteispitze, das dem Tagesspiegel vorliegt, schreibt die sicherheitspolitische Sprecherin der Partei, Elke Hoff, aus Sicht der FDP sei „eine Absenkung um 50 000 auf einen Gesamtumfang von 200 000 Soldaten vorstellbar“. Heer und Marine könnten dabei auf Kosten der Luftwaffe und der Streitkräftebasis personell verstärkt werden. Zur Wehrpflicht heißt es in dem Papier, bei einer Aussetzung müsse sich die Bundeswehr zu einer attraktiven Freiwilligenarmee wandeln. Dies beinhalte, dass auch das Zeitsoldatenkonzept angepasst werden müsse. Bislang können sich Soldaten maximal für zwölf Jahre verpflichten. „Mit ihrem Ausscheiden verliert die Bundeswehr gut ausgebildete Soldaten, die oftmals länger dienen würden“, schreibt Hoff. Daher müsse es möglich werden, sich bis zu 20 Jahre lang bei der Bundeswehr zu verpflichten. Ein wichtiges Potenzial für die Bundeswehr, um Nachwuchs zu gewinnen, sollten in Zukunft die so genannten Kurzzeitdiener sein, die sich bis zu 24 Monate freiwillig verpflichten und anders als Grundwehrdienstleistende im Ausland eingesetzt werden können.

P2News/Der Tagesspiegel

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