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FDP besteht auf Einführung der regionalen Mittelschule in NRW

Joachim Stamp

Acht Wochen vor der Landtagswahl geht die nordrhein-westfälische FDP in der Schulpolitik auf Konfrontationskurs zum Koalitionspartner CDU. Die Einführung einer regionalen Mittelschule als Alternative zur Real- und Hauptschulen sei für die FDP nicht verhandelbar, sagte der neue Generalsekretär Joachim Stamp dem WDR Fernsehen.

In der Sendung „eins zu eins“ sagte Stamp: „Eine Koalition, die nur starr am jetzigen System festhält, hat für meine Begriffe keine Perspektive.“ Die FDP setze auf ein zweigliedriges Schulsystem aus Gymnasium und Mittelschule.

Dagegen will die CDU am dreigliedrigen Schulsystem festhalten und auch die Hauptschulen trotz sinkender Anmeldezahlen nicht aufgeben. Dazu sagte Stamp: „Wir sind ja nicht der liberale Arbeitskreis der CDU, sondern eine eigenständige Partei. Ich glaube, dass die CDU vielleicht noch mit der Realität ein bisschen Probleme hat. Das ist sicher ein Umdenkungsprozess, der in der CDU erst noch stattfinden muss.“

Er sei aber sicher, die CDU von solch sinnvollen Reformen überzeugen zu können, so Stamp weiter: „Wir werden das auch ganz wesentlich bei der Landtagswahl zur Abstimmung stellen.“

Einer Einheitsschule erteilte Stamp eine klare Absage.

„eins zu eins“ (WDR Fernsehen, Mittwoch, 10.03.2010, 09:20 Uhr).

P2News/WDR

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