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Faschingszeit: Narren unterwegs

Faschingszeit: Narren unterwegs

Ob Clown oder Untier – wer selbst zum närrischen Treiben fahren möchte, muss darauf achten, dass seine Verkleidung sich nicht störend auf Sicht und Bewegungsfreiheit auswirkt

Zu Karneval tummeln sich Geister, Hexen und tapfere Ritter auf Straßen und in Kneipen, um miteinander einträchtig die fünfte Jahreszeit zu feiern. Möglichst ausgefallene Kostüme sind da an der Tagesordnung. Ob man sich nun als Clown oder als gefährlicher Drache an den Ort des Geschehens begeben will, eines sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden: Wer selbst fährt, sei es mit dem Auto oder Fahrrad, sollte laut der Experten vom Allianz Zentrum für Technik darauf achten, dass sich die Verkleidung keinesfalls als hinderlich herausstellt. Sobald Sicht, Gehör und Bewegungsfreiheit durch Masken und starre, unhandliche Kostüme eingeschränkt werden, erhöht sich die Unfallgefahr erheblich – und bei einer Polizeikontrolle ist obendrein mit einem Bußgeld zu rechnen.

Auch auf Alkohol sollten Narren am Steuer verzichten, denn andernfalls winken ab dem 01.02.2009 bereits ab 0,25 mg/l Atemalkohol 500 Euro Strafe, vier Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Bei auffälliger Fahrweise sowie ab 1,1 Promille liegt sogar eine Straftat vor (Geldstrafe, sieben Punkte, Entzug der Fahrerlaubnis). Deshalb ist es ratsam, während der tollen Tage lieber nichts zu riskieren und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis umzusteigen. So lässt sich die Karnevalszeit unbeschwert feiern und genießen.

News-Reporter

P2News

(Foto: Allianz/GP)
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