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Familien brauchen wohnortnahen Apotheken-Notdienst

36 Prozent aller Apothekenkunden holen Medikamente für Kinder.
Vom flächendeckenden Nacht- und Notdienst der 21.500 öffentlichen Apotheken in Deutschland profitieren Kinder besonders häufig, weil Ärzte und Eltern mitunter auf die sofortige Einnahme der verschriebenen Arzneimittel drängen. 36 Prozent der befragten Erwachsenen holen im Nacht- und Notdienst Arzneimittel für ihre Kinder. Für sich selbst nutzen diesen Service 40 Prozent, für den Partner und andere Familienangehörige 24 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Kinderärzte stellen für ihre schutzbedürftige Patientengruppe besonders viele Rezepte mit dem Vermerk “noctu”, dem Kennzeichen für Nacht- und Notdienst, aus. Nach Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) liegt ihr “noctu”-Anteil bei 16 Prozent nach Packungen, während ihr Anteil an Verschreibungen insgesamt bei nur 7 Prozent liegt.

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