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Fachtagung: Was hat die Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung gebracht?

Fachtagung: Nach Doha – Was hat die Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung gebracht?

Die Vereinten Nationen veranstalten zurzeit in Doha die Zweite Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung. Auf der Tagesordnung steht ein breites Themenspektrum. Es reicht von der Eindämmung von Korruption, der Kapital- und Steuerflucht in den Entwicklungsländern, der Einschränkung unproduktiver Ausgaben insbesondere im Energiebereich, der Erhöhung öffentlicher Entwicklungshilfe, über Privatinvestitionen, Handel und Verschuldung bis hin zu Fragen, die das internationale Handels- und Finanzsystem betreffen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise haben auch die Rahmenbedingungen der Konferenz dramatisch verändert. Die Entwicklungsländer erwarten von den teilnehmenden Ministern und Regierungschefs Antworten auf die Krise, die die armen Länder in humanitärer Hinsicht viel härter als die industrialisierte Welt bedroht.

Mit der Fachtagung am 5. Dezember wollen die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen(DGVN), das Global Policy Forum Europa, Terre des Hommes und VENRO (Verband entwicklungspolitischer Nicht-Regierungsorganisationen) unmittelbar nach der Doha-Konferenz überprüfen, inwieweit die gesteckten Ziele erreicht wurden. Das dort verabschiedete Abschlussdokument soll analysiert und politisch bewertet werden; es wird auch darüber informiert, welche zusätzlichen Initiativen es vor allem im Bereich der internationalen Steuerkooperation und der Bekämpfung von Kapitalflucht gegeben hat. Zudem wird die Frage diskutiert, welche Konsequenzen die Beschlüsse von Doha für die künftige Rolle der Vereinten Nationen im internationalen System der Entwicklungsfinanzierung haben. Auf der Tagung sprechen u.a. folgende Experten, die aus Doha anreisen: Heidemarie Wieczorek-Zeul, deutsche Entwicklungsministerin und Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für die Doha-Konferenz, Yash Tandon, Direktor des South Centre Genf, Roberto Bissio, Direktor von Social Watch und John Christensen, Direktor des Tax Justice Networks.

P2News

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