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Erstmals große Oper in der U-Bahn

Ein zukünftiger U-Bahnhof wird sich im Frühjahr 2008 mit Mozart-Klängen füllen.

Dort, wo später Tausende von Passanten hektisch ihrer Wege gehen, herrscht derzeit noch Stille. Ein unterirdischer Ort, der sich im Zentrum der politischen Macht Deutschlands befindet, wird beseelt, der Aspekt Zwischennutzung auf die Spitze getrieben – als ein Sinnbild für das kreative Berlin.

Axel Schultes’ spektakulärer U-Bahnhof “Bundestag” zwischen Kanzleramt und Reichstag im Spreebogen Berlins ist fertig gestellt. Auf einer unterirdischen Fläche von 4.000 qm spannt sich eine moderne Architekturlandschaft aus Säulen, Galerien und endlosen Schachtsituationen von eindrucksvoller Klarheit.

Der für die Öffentlichkeit geschlossene Bahnhof verwandelt sich für vier Wochen in das Königreich des Lichts und das der Dunkelheit. Regisseur und Dirigent Christoph Hagel hat den Bahnhof als einzigartige Bühne für Mozarts berühmteste Oper “Die Zauberflöte” entdeckt: “Hier setzt sich der Grundgedanke all meiner Projekte fort – mit Inszenierungen von Opern und klassischer Musik urbane und soziale Räume umzudeuten und umgekehrt.”

Hagel, bekannt durch Aufsehen erregende Operninszenierungen an ungewöhnlichen Orten wie “Don Giovanni im E-Werk” oder “Apollo und Hyacinth” im Bode-Museum, inszeniert hier “Die Zauberflöte in der U-Bahn”. Er nutzt die Berliner Unterwelt als weit verzweigte Projektionsfläche der urbanen Fantasie. Aus dem über 200 Jahre alten Text wird ein modernes Märchen.

Veranstaltung:
Die Zauberflöte in der U-Bahn
Eine große “fahrplanmäßige” Oper in zwei Akten
von W. A. Mozart im U-Bahnhof “Bundestag”

Veranstaltungszeitraum:
27. 04. – 25. 05. 2008, 20 Uhr, tgl. außer montags
Premiere: 26. 04. 2008, 20 Uhr

Quelle: Bluhm PR

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