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Erleichterte Bedingungen für Internetbetrüger

Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um ihre Bankgeschäfte online zu erledigen oder soziale Kontakte zu pflegen. Mit der Preisgabe vertraulicher Daten im World Wide Web steigt aber auch das Risiko, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden. Als Phishing wird der Versuch bezeichnet, mit Hilfe gefälschter Internetadressen an die geheimen Daten des Users zu gelangen. Warum dies für Hacker zukünftig noch einfacher wird und wie sich der Internetnutzer vor einer Phishing-Attacke schützen kann, verrät das Nachrichtenportal news.de.

Das englische Kunstwort „phishing“ lehnt sich an den Begriff „password fishing“ an und bezeichnet das „Angeln nach Passwörtern mit Ködern“. Das Phänomen tritt nicht erst mit der neuesten Technik in Erscheinung, die Methoden der Hacker werden allerdings immer ausgeklügelter. Ab Mitte 2010 werden den Betrügern neue Wege offen stehen. Grund ist die Entscheidung der amerikanischen Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), welche zukünftig auch Domain-Namen zulässt, die sich nicht auf lateinische Zeichen beschränken. So sind zum Beispiel kyrillische und arabische Zeichen zulässig, ebenso wie Webseiten in Hindi oder Mandarin.

Laut Ansicht der Experten wird sich damit das Risiko deutlich erhöhen, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden. Besonders die kyrillische Sprache verfügt über ähnliche Zeichen, der Buchstabe „a“ erscheint dem unerfahrenen Nutzer sogar identisch zu sein. Ein folgenschwerer Trugschluss, denn die Zeichen sind unterschiedlich codiert. Experten raten, keine persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken bereitzustellen. Darüber hinaus sollte der Nutzer die Web- oder IP-Adressen selbst eingeben anstatt einem möglicherweise gefälschten Link zu folgen.

P2News/unister

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