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Erfindernachwuchs in Berlin ausgezeichnet

Das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) verlieh gestern Abend in Berlin zum zweiten Mal den Sonderpreis “Mobilfunk – Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation”. Insgesamt
zeichnete der Verein in diesem Jahr neun Erfinderteams aus acht Bundesländern aus.

Ob handygesteuerte Roboter oder mobile Notrufsysteme – die Fantasie der Jugendlichen, neue Anwendungsmöglichkeiten für den Mobilfunk zu entdecken, kannte keine Grenzen. Der Chef der hessischen Staatskanzlei Stefan Grüttner, der die Auszeichnungen an die Jugendlichen verlieh, zeigte sich von den Ideen der Jungforscher beeindruckt.

Die Preisträger waren begeistert: “Ich freue mich über den Sonderpreis”, sagte Stephan Dittrich aus Berlin. “Für unsere Erfindung haben wir die RFID-Technologie genutzt. Die Funktechnologie haben wir bei der Fußball-WM kennen gelernt. Die Eintrittskarten waren mit Funkchips ausgestattet.” Neben einem Preisgeld von 250 Euro belohnte das IZMF die Preisträger mit einem Aufenthalt in der
Bundeshauptstadt: “Mit dem Preis wollen wir die herausragenden Leistungen der jungen Forscherinnen und Forscher anerkennen und ihre Ausdauer belohnen”, sagt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF, zum Engagement des Vereins.

Im Anschluss an die Verleihung erhielten die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft die Gelegenheit, die Forschungsprojekte der Jugendlichen näher zu begutachten.

Die Preisträger nach Bundesland:

– Baden-Württemberg: Mobiler Schwesternruf. Sabrina Pfeffer (18) und Moritz Olbrich (17) aus Horb
– Bayern: Steuerung eines Modellfahrzeugs per Mobiltelefon. Felix Jankowski (18), Sebastian Weihele (18) aus Marktoberdorf
– Berlin: Schilder der Zukunft – das RFID-Auto. Götz Dähne (21), Stephan Dittrich (20)
– Brandenburg: Software zur Orientierung per Handy. Thomas Klingbeil (19) und Franziska Strunz (19) aus Potsdam
– Bremen: Hightech-Stoppuhr für Wettkampfsportler. Jared Carsten-Frerichs (17) und Moritz Berger (17)
– Hessen: Signalverstärkung durch Rauschen. Florian Fülbert (20) und Jonathan Schindler (20)
– Nordrhein-Westfalen: Hausüberwachung durch einen mobilen Roboter. Philipp Wehner (19) aus Gelsenkirchen. Automatisierte
  Beobachtung von Fledermäusen. Reinhold (19) und Clemens (21) Bertram sowie Thorsten Schnell (21)
– Saarland: Funktionsweise eines Handys. Tobias Dahmen (16) aus Wadgassen

Die Gewinner-Projekte im Überblick:

Baden-Württemberg:

Die Landessieger aus Baden-Württemberg sind Sabrina Pfeffer und Moritz Olbrich aus Horb. Sie haben ein Notrufsystem entwickelt, das die häusliche Pflege vereinfacht. Mit Hilfe des Überwachungsapparates
lässt sich der Zustand von Patienten automatisch und lückenlos kontrollieren. Besonders bei Personen, die rund um die Uhr betreut werden müssen, hilft das Notrufsystem dem Betreuungspersonal, Patienten richtig zu pflegen.

Bayern:

Die bayerischen Landessieger Sebastian Weihele und Felix Jankowski besuchen die 13. Klasse des Gymnasiums in Marktoberdorf. Sie entwickelten ein Modellauto, das sich mit Hilfe von Mobilfunktechnologie auch aus großer Entfernung steuern lässt. Die Daten zur Steuerung des Wagens werden bei ihrem System über den Mobilfunkstandard Global System for Mobile Communications (GSM)
übertragen.

Berlin:

Die Berliner Landessieger Götz Dähne und Stephan Dittrich besuchen die Max-Taut-Schule in Lichtenberg. Ihre Erfindung trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Mit ihrem System bekommen Autofahrer auf einem Display am Armaturenbrett angezeigt, welche Verkehrsregeln gerade gelten. Dazu nutzten sie die Funktechnologie Radio Frequency Identification (RFID).

Brandenburg:

Die Brandenburger Landessieger Thomas Klingbeil und Franziska Strunz entwickelten ein Navigationssystem für Fußgänger. Mit der selbst entwickelten Handysoftware der Potsdamer Abiturienten lässt sich die eigene Wegstrecke markieren. So findet man immer den Weg
zurück.

Bremen:

Die Bremer Landessieger Jared Carsten-Frerichs und Moritz Berger sind begeisterte Leistungssportler. Um beim Ski-Langlauf ihr eigenes Tempo schon während des Fahrens überwachen zu können entwickelten sie eine Hightech-Stoppuhr. Mit Hilfe der neuen Technologie Radio Frequency Identification (RFID) können Sportler ablesen, wie schnell sie bestimmte Streckenabschnitte zurücklegen.

Hessen:

Die hessischen Landessieger Florian Fülbert und Jonathan Schindler gingen ungewöhnliche Wege, um zum Energiesparen beizutragen. Die Zivildienstleistenden aus Darmstadt nutzten die Erkenntnis, dass
schwache Signale sich durch Rauschen verstärken lassen und entwickelten eine spezielle Software zum Versenden von Signalen. Auch bei der Handynutzung kann Energie gespart werden, wenn schwächere
Signale verschickt werden können.

Nordrhein-Westfalen:

Nordrhein-Westfalen hat gleich zwei Landessieger. Philipp Wehner aus Gelsenkirchen hat den Sonderpreis Mobilfunk für seinen handygesteuerten Roboter bekommen. Sein ferngesteuertes Gerät kann
bei der Hausüberwachung mithelfen. Er teilt sich die Auszeichnung mit Thorsten Schnell und Clemens und Reinhold Bertram aus Lüdinghausen. Sie haben eine Beobachtungsstation für Fledermäuse entwickelt, mit der das Leben der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung untersucht werden kann.

Saarland:

Der saarländische Landessieger Tobias Dahmen wollte es ganz genau wissen: Für sein Forschungsprojekt hat er die Mobilfunktechnologie unter die Lupe genommen und sich die technischen Hintergründe angeeignet. Auf Schaubildern zeigt er genau, wie alles funktioniert.

Quelle: Informationszentrum Mobilfunk e.V.

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