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Erdgas als Kraftstoff hinkt hinterher

Obwohl sie bewährt und im Vergleich zu Diesel oder Benzin deutlich schadstoffärmer sind, blieben Erdgas und Bio-Erdgas (Biomethan) nach einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) als Kraftstoffe in Deutschland bisher weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Mit einem abgestimmten Vorgehen von Politik, Tankstellenbranche, Gaswirtschaft, Fahrzeugherstellern und Forschung sei es möglich, den Marktanteil von derzeit 0,3 Prozent auf mindestens vier Prozent im Jahr 2020 zu erhöhen. Entsprechend stiege die Zahl der Erdgasfahrzeuge von 85.000 auf rund 1,4 Millionen.

„Mit einer neuen Kraftstoffstrategie kann die Bundesregierung Planungssicherheit herstellen. Die Wirtschaft kann damit das Tankstellennetz und das Fahrzeugangebot konsequenter als bisher ausbauen. Darüber hinaus ist eine transparente Auszeichnung der Kraftstoffpreise nötig, die die unterschiedlichen Kraftstoffe auf eine einheitliche Bezugsbasis stellt und damit den Verbrauchern einen echten Vergleich zwischen den Kraftstoffpreisen ermöglicht“, sagte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Auch der Kostenvergleich spricht nach Ansicht von Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH, klar für Erdgas: „Wer Erdgas tankt, zahlt heute für die gleiche Fahrleistung im Vergleich zu Benzin nur halb so viel und im Vergleich zu Diesel immer noch ein Drittel weniger. Auch wenn man die Anschaffungs- und Unterhaltskosten mit einbezieht, haben Erdgasfahrzeuge mittlerweile die Nase vorn.“

Erdgas ist der fossile Kraftstoff mit der besten CO2-Bilanz. Zusätzlich kann es mit dem aus erneuerbaren Quellen gewonnenen Biomethan vermischt werden. Heute bieten Erdgasfahrzeuge bei weniger Emission dieselbe Leistungsfähigkeit und den identischen Fahrkomfort wie Benziner. In den ersten Monaten dieses Jahres soll die Zahl der Erdgastankstellen auf rund 900 steigen.

P2News/auto-reporter

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