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Eltern sparen, aber nicht bei ihren Kindern

Krisenhafte Zeiten: von Arbeitslosigkeit über Klimawandel bis hin zu Krieg in Afghanistan und Gewalt auf deutschen Schulhöfen. Wie gehen Mütter damit um? Und: Besprechen sie diese kritischen Themen mit ihren Kindern? Die Zeitschrift ELTERN FAMILY hat dazu für die aktuelle Ausgabe 731 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren und ihre Mütter repräsentativ befragt.

Die Ausbildung der Kinder ist beim Sparen tabu Knapp die Hälfte (48 %) der befragten Mütter gibt an, die Auswirkungen der Krise zu spüren. Wenn das Geld knapp wird, sollen die Kinder jedoch nicht darunter leiden: Nur 9 Prozent der von der Krise betroffenen Mütter sagen, dass die Familie sich auch in Bereichen einschränken muss, die ihre Kinder betreffen.

Tagesschau & Co sind Thema in den meisten Familien Die überwiegende Mehrheit der Mütter (61 %) redet regelmäßig mit ihren Kindern über das Weltgeschehen. Nur 9 Prozent sparen diese Themen zu Hause aus, weil sie der Meinung sind, dass Kinder ein bisschen heile Welt benötigen. Allerdings hängt diese Einschätzung auch vom Alter des Kindes ab: mit einem sechs bis sieben Jahre alten Kind redet jede fünfte Mutter (20 %) nicht über das politische Weltgeschehen. Bei den Zehn- bis Zwölfjährigen sind es noch 3 Prozent.

Jede zweite Mutter im Osten sorgt sich wegen Ellenbogengesellschaft Die meisten Gedanken hinsichtlich der Zukunft ihrer Kinder machen Mütter sich darüber, ob ihre Töchter und Söhne eine gute Ausbildung und einen Arbeitsplatz bekommen (65 und 63 %). Auf Platz 3 der mütterlichen Sorgen: Die zunehmende Ellenbogengesellschaft (40 %). Die wachsende Härte des gesellschaftlichen Miteinanders beunruhigt allerdings deutlich mehr Mütter in den neuen Bundesländern (51 vs. 39 % im Westen). Mehr als ein Viertel der Befragten macht sich Sorgen wegen möglicher Terroranschläge (29 %). Was die soziale Absicherung angeht, ist die Mehrheit für die Zukunft ihrer Kinder zuversichtlich: 45 Prozent aller befragten Mütter sind der Meinung, dass der Nachwuchs den Lebensstandard halten wird, 34 Prozent erwarten sogar, dass er sich verbessert. Bei der Einschätzung, dass ihre Kinder den heutigen Lebensstandard wohl nicht halten können, sind die Mütter in den neuen Bundesländern mit 18 Prozent überdurchschnittlich pessimistisch (vs. 9 % im Westen).

P2News/stern

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