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Elektroautos und Erneuerbare Energien

Elektroautos gelten als umweltfreundlich – doch auch sie sind nur so sauber wie der Strom, mit dem sie fahren. Deshalb ist nur die Kombination aus Elektrofahrzeugen und Erneuerbaren Energien praktisch schadstofffrei

Es hat sich in der Automobilbranche herumgesprochen: Elektroautos sind klimaschonend, effizient und kostengünstig im Betrieb. Sie sind nicht auf teures Erdöl angewiesen und spielend in der Lage, die EU-Grenzwerte für CO2-Emissionen zu erfüllen. Fast alle großen Autobauer arbeiten deshalb unter Hochdruck an der Einführung von serienmäßigen elektrischen Antrieben. Experten gehen für das Jahr 2020 von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen aus.

Elektrofahrzeuge sind jedoch nur so sauber, wie der Strom, mit dem sie fahren. Deshalb ist nur die Kombination von Elektromobilität und Strom aus Erneuerbaren Energien praktisch CO2- und schadstofffrei. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von zwölf Kilowattstunden Windstrom auf 100 Kilometern emittiert ein Elektrofahrzeug 2,8 Gramm CO2 pro Kilometer. Zum Vergleich: Mit herkömmlichem Strom aus dem deutschen Strommix würde dasselbe Auto knapp 80 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

„Elektromobilität und Erneuerbare Energien sind natürliche Partner“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Elektroautos werden ihren Strom vor allem nachts tanken, wenn viel Energie aus Windkraftanlagen ungenutzt bleibt, oder in der Mittagspause, wenn besonders viel Strom aus Sonnenenergie zur Verfügung steht. Dadurch wirken sie wie ein Speicher, der zur optimalen Ausnutzung der Erneuerbaren Energien dringend benötigt wird. Elektromobilität trägt also in idealer Weise zur Energiewende bei.“

News-Reporter

P2News

(Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien/News-Reporter)
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