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Einlagerung von Nabelschnur-Stammzellen ist sinnvoll

Mehr als 70 Erkrankungen können bereits erfolgreich mit hämatopoetischen (blutbildenden) Stammzellen behandelt werden, rund 15 Krankheiten sind mit nicht-hämatopoetischen Stammzellen therapierbar. In Anbetracht der laufenden Versuche und klinischen Studien ist davon auszugehen, dass die Anzahl der therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten weiter steigen wird. Dieses Fazit zieht eine Expertenkommission, die nach der ersten Konsensuskonferenz der ITERA zu Verwendung, Wirksamkeit und medizinischen Anwendungsmöglichkeiten von Nabelschnurstammzellen ihre Ergebnisse vorstellte. Beim vierten ITERA-Workshop am 14. Oktober erarbeiteten acht führende Wissenschaftler und Kliniker auf dem Gebiet der Stammzellforschung und Stammzelltherapie einen Konsens, der auf sechs grundlegende Fragen eingeht.

Nabelschnurstammzellen lassen sich einfach gewinnen, viele Jahre lang aufbewahren und stehen jederzeit zur Verfügung. Nabelschnurstammzellen können nach der Geburt eines Kindes gewonnen werden. Alle acht Experten waren sich einig, dass die Isolation von Nabelschnurstammzellen einen harmlosen, einfachen und für Mutter und Kind risikolosen Prozess darstellt. Die Zellen können viele Jahre lang aufbewahrt werden und stehen bei Bedarf sofort zur Verfügung, möglicherweise auch für noch zu entwickelnde Therapien. Nabelschnurstammzellen könnten für das Kind selbst (autologe Anwendung), aber auch für verwandte oder nicht verwandte Personen (verwandte oder unverwandte allogene Anwendung) verwendet werden. „Die Nabelschnur und das Nabelschnurblut sind die am einfachsten zugängliche Quelle von Stammzellen und weitgehend unbeeinträchtigt durch Umwelt- oder Alterungseinflüsse. Sie gelten im Vergleich zu Stammzellen aus anderen Quellen als vitaler und haben sich in einigen Fällen als therapeutisch wirksamer erwiesen“, so Colin McGuckin, Professor für Regenerative Medizin an der Universität Newcastle und Mitglied des Konsensausschusses.

Die Einlagerung kann in sogenannten privaten oder Familienbanken oder in manchen Ländern auch in öffentlichen Banken erfolgen, wobei beide Formen spezifische Vorteile bieten. Ein modernerer Ansatz, die sogenannten „public-shared“ oder halböffentlichen Banken, könnte nach Auffassung der Expertenkommission eine gute Lösung darstellen, die den Bedürfnissen von Einzelpersonen ebenso wie der breiten Öffentlichkeit gerecht wird.

P2news

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