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Ein zuckersüßer Typ

In Deutschland wird immer mehr Zuckermais angebaut: Wunderbar süß und zart, erobert er die Verbraucherherzen und -gaumen

Er schmeckt zart, saftig und wunderbar süß: Zuckermais wird beim Verbraucher immer beliebter. Von Juli bis in den Oktober hinein kommt der Gemüsemais, wie er auch genannt wird, aus heimischem Anbau. Frische ist bei Zuckermais oberstes Gebot, denn die leckeren Kolben verlieren rasch ihren zarten, mildsüßen Geschmack. Mit zunehmender Lagerdauer werden die Körner schrumpelig, vor allem aber wandelt sich der enthaltene Zucker in Stärke um. So schmeckt Zuckermais bereits sechs Tage nach der Ernte weniger süß und eher mehlig. Daher empfiehlt die CMA, beim Einkauf auf Frischezeichen zu achten: Die Körner sollten intensiv gelb glänzen, prall aussehen und beim Anritzen sollte milchweißer Saft heraustreten – dann schmeckt Zuckermais am köstlichsten.

Das leckere Gemüse wird schonend maschinell geerntet und dann von den Hüllblättern befreit. Diese Arbeit erfolgt aufwendig von Hand, damit die Kolben ansehnlich bleiben. Anschließend kommen sie nach Größe sortiert und mit Folie bedeckt in Kunststoffschalen, um die empfindlichen Kolben vor dem Austrocknen zu schützen. So können sie zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden.

Zuckermais lässt sich direkt vom Kolben knabbern, doch viele Kenner bevorzugen ihn gekocht, gedünstet oder gegrillt. Tipp: Dem Kochwasser kein Salz zufügen, denn es entzieht den Körnern Flüssigkeit. Dadurch werden sie hart und verlieren ihren süßen Geschmack. Maiskolben am besten in heißem Wasser mit einer Prise Zucker garen. Etwas Milch und Butter im Kochwasser verstärken den zarten Maisgeschmack. Anschließend leicht salzen und mit Kräuterbutter servieren: Fertig ist ein Gaumenschmaus der ganz besonderen Art.

News-Reporter

P2News

(Foto: CMA/News-Reporter)
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