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Ein Herz für Radler

Wenn kein Gegenverkehr naht und die Straßenführung übersichtlich ist, können Radfahrer mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern vorsichtig überholt werden

Wer rastet, der rostet – diese Maxime befolgen immer mehr Bundesbürger und schwingen sich auf ihren Drahtesel, um zum Ziel zu gelangen. Während vielerorts Radwege zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen, müssen sich jedoch häufig Rad- und Autofahrer die Straßen teilen. Auch wenn dies meistens friedlich verläuft, ziehen Radler im Falle eines Unfalls grundsätzlich den Kürzeren, da sie trotz Helm und Schonern recht ungeschützt sind. Vor allem bei riskanten Überholvorgängen können schnell Unglücke passieren. Deshalb rät Walter Röhrl, Motorsportlegende und Markenbotschafter von Porsche: „Wer Radfahrer überholt, sollte einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Denn anders als Autofahrer sind Radler beispielsweise Windböen unmittelbar ausgesetzt oder müssen eher Schlaglöchern ausweichen, weswegen sie auch mal schneller ins Fahrbahninnere gelangen.“

Deshalb gilt für Autofahrer: Fuß vom Gas, bremsbereit sein und den Radfahrer genau beobachten. Wenn das Einhalten des Abstandes durch Gegenverkehr oder eine unübersichtliche Straßenführung, wie beispielsweise vor einer Kurve, nicht möglich ist, sollte auf riskante Überholmanöver verzichtet und stattdessen so lange mit dem Vorgang gewartet werden, bis er sicher vollzogen werden kann. Auch beim Rechtsabbiegen ist es ratsam, grundsätzlich erst in den Rückspiegel und dann nach rechts zu schauen, da sich im toten Winkel ein Radfahrer befinden kann, der geradeaus weiterfahren möchte. Wer als Autofahrer ein Herz für Radler zeigt, kann so wesentlich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.

News-Reporter

P2News

(Foto: Porsche/GP)
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