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Ein fleischiges Allroundtalent

Hackfleisch ist überaus wandlungsfähig. Gemischt mit Kräutern und Knoblauch, mit Tomaten und Mozzarella auf Fladenbrot überbacken, wird es zu einem herrlich saftigen, aromatisch-mediterranen Gericht

Ob als Hackbraten oder Hamburger, klassisch oder exotisch gewürzt – Hackfleisch präsentiert sich als echtes Multitalent. Sein Erfolgsgeheimnis liegt in seiner Vielseitigkeit und der schnellen Zubereitung. Beim Biss in eine Bulette denkt heute niemand mehr daran, dass die beliebten Fleischkugeln ursprünglich „Boules“, sprich Kugeln, hießen und nach französischem Rezept aus Pastetenteig gedreht wurden. Gemischtes Hackfleisch besteht jeweils zur Hälfte aus Schweine- und Rindfleisch und enthält zirka 25 bis 30 Prozent Fett. Es empfiehlt sich besonders für Hackbraten und Frikadellen. Eine leckere Hackbraten-Spezialität ist beispielsweise der „Falsche Hase“, bei der hart gekochte Eier im Fleischteig nicht fehlen dürfen.

Rinderhack gewinnt man aus Teilstücken vom Rind, beispielsweise aus Brust oder Schulter. Mit 20 Prozent Fettgehalt gilt es als Leichtgewicht unter den Hackfleischsorten. Das besonders saftige Schweinehack dagegen wird aus entfettetem Schweinefleisch hergestellt. Der Fettanteil kann bis zu 35 Prozent betragen. Bei Mett handelt es sich um eine Spezialität aus reinem Schweinehack, das besonders gut auf frischem Bauernbrot schmeckt. An der Fleischtheke wird es fix und fertig gewürzt – oft auch mit Zwiebeln verfeinert – angeboten. Lammhack bietet sich als würzige Alternative zu Rinder- und Schweinehack an. Es liegt im Fettgehalt zwischen 20 bis 25 Prozent und eignet sich besonders für mediterrane Genüsse.

Hygiene ist bei Hackfleisch besonders wichtig. Das starke Zerkleinern vergrößert die Oberfläche und bietet dadurch Keimen & Co. viel Angriffsfläche. Daher muss Hackfleisch am Tag der Herstellung verkauft und unter vier Grad gelagert werden. Es wird empfohlen, das Hackfleisch am besten in Kühltaschen nach Hause zu tragen, sofort kalt zu stellen und noch am selben Tag zu verwenden. Gut durchgebraten hält es sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Unter Schutzatmosphäre abgepacktes Hackfleisch darf nur in Betrieben mit spezieller EU-Zulassung hergestellt werden. Es ist länger haltbar und sollte bis zum aufgedruckten Datum verbraucht werden.

Zitronengras verwandelt Hackfleisch in ein trendiges Asia-Geschmackserlebnis. Dazu vier Zitronengrasstangen putzen, waschen und mit einem scharfen Messer längs halbieren – so entstehen acht Spieße. Einen Fleischteig aus 500 Gramm gemischtem Hack mit frischem Ingwer würzen, zu Bällchen formen, braten und leicht abgekühlt auf den Zitronengrasstangen verteilen – fertig ist der fernöstliche Genuss.

P2News

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