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EDEKA-Gruppe stellt erste Klima-Bilanz vor

– Bestandsaufnahme lässt auf ein hohes Einsparpotenzial zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen schließen
– EDEKA Bank bietet Finanzierungsanreize für nachhaltige Technologien
– Netto Marken-Discount bringt im Herbst einen Niedrigenergie-Markt als Pilotprojekt an den Start

Die Hamburger EDEKA-Gruppe hat im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin erste Ergebnisse ihrer Klimabilanz vorgestellt. Danach beziffern sich die Treibhausgas-Emissionen der Handelsaktivitäten der EDEKA-Gruppe auf insgesamt 2,87 Mio. Tonnen pro Jahr. Dies entspricht einem Durchschnittswert von 353 kg pro Quadratmeter Verkaufsfläche. „Mit der Klimabilanz haben wir die erwünschte Transparenz geschaffen, um nun in den nächsten Monaten substanzielle Einsparpotenziale zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, sagte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG, in Berlin. Als besondere Emissionstreiber gelten der Stromverbrauch und der Einsatz von Kältemitteln bei der im Lebensmitteleinzelhandel unabdingbaren Kälteerzeugung.

Der größte deutsche Lebensmittelhändler hatte in den vergangenen Monaten für die gesamte Gruppe eine umfassende Klimabilanz erstellt. Neben umfangreichen Daten zum Bezug und Verbrauch von Strom und Brennstoffen zur Wärme-, Kälte- und Lichterzeugung flossen auch Transport- und Warenlogistik-Emissionen in die Analyse mit ein. Der Klimabilanz zufolge emittiert die EDEKA-Gruppe jährlich rund 2,87 Mio. Tonnen Treibhausgase pro Jahr. 68 Prozent entfallen davon auf den Stromverbrauch, 12 Prozent auf die Verluste von Kältemitteln bei der Gewerbekälteerzeugung, 10 Prozent auf den Wärmeverbrauch, 9 Prozent auf Transporte und 1 Prozent auf die Nutzung von Dienstwagen. „Wir sehen ein hohes Einsparpotenzial für die kommenden Jahre auf allen Ebenen der Gruppe“, betonte Markus Mosa. „Wir werden sicherlich bei der Reduktion des Stromverbrauchs und dem Austausch von Kühlmitteln ansetzen. Soviel lässt sich bereits heute sagen“, so Mosa. „Ein genaues Einsparpotenzial werden wir aber erst dann beziffern, wenn wir auch die dahinter liegenden Maßnahmen substanziell geprüft haben. Eine Senkung des CO2-Ausstoßes um mindestens 20 Prozent bis 2020 müsste allerdings möglich sein“, schätzte Mosa.

EDEKA Bank fördert nachhaltige Technologien

Bereits heute leisten die selbständigen EDEKA-Kaufleute einen erheblichen Umwelt- und Klimaschutzbeitrag – beispielsweise durch die stark gestiegene Nutzung regenerativer Energien bei der Regionalgesellschaft EDEKA Südwest oder der Regionalgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Um bei den rund 4.500 selbstständigen EDEKA-Kaufleuten die Umstellung auf neue, umweltfreundliche Technologien weiter zu fördern, hat die EDEKA Bank im Herbst 2008 ein neues Finanzierungskonzept entwickelt. Mit dem „Umwelt-Plus-Programm“ unterstützt sie unter anderem die Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen, Ressourcen schonenden Kühlsystemen sowie individuelle Umwelt-Projekte. Im Zusammenwirken mit den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet die EDEKA Bank Konditionen für die verschiedenen Aktivitäten in einer Bandbreite von 3,5 Prozent für Kühlsysteme und 3,75 Prozent für Photovoltaik-Anlagen.

Netto Marken-Discount bringt Niedrigenergie-Markt an den Start

Mit einem Pilotprojekt im bayerischen Burtenbach geht auch die EDEKA-Tochter Netto Marken-Discount neue Wege beim Klimaschutz. Im Herbst wird der Discounter auf einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter erstmals einen Niedrigenergie-Markt eröffnen, in dem moderne ökologische Technologien umgesetzt werden. Dies richtet sich nicht nur auf die optimale wärmedämmende Ausrichtung der Gebäudehülle, sondern auch auf die Reduzierung von Wärmeverlusten durch eine innovative Haustechnik. Darüber hinaus wird an diesem Standort erstmals Energie durch Windkraft erzeugt. Netto Marken-Discount verspricht sich durch die einzusetzenden Technologien eine Absenkung des Kilowattstunden-Verbrauchs um 20 Prozent. Nach der Pilotphase wird entschieden, welche Technologien auch an anderen Netto Marken-Discount-Standorten eingesetzt werden.

P2News

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