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„e-tron“ – Synonym für elektrische Antriebe von Audi

3,93 Meter lang, 1,78 Meter breit, knapp 1,22 Meter flach und kompromisslos puristisch – so stellt sich Audis elektrobetriebenes Showcar e-tron den Besuchern der diesjährigen Auto Show in Detroit dar. Nur vier Monate nach der Vorstellung ihres ersten e-tron-Elektro-Konzepts auf der Frankfurter IAA 2009 präsentieren die Ingolstädter ihr E-Fahrzeug Nummer zwei.

Doch das in Detroit präsentierte Fahrzeug ist für Audi mehr als nur ein weiteres Konzept eines E-Fahrzeugs: „Der e-tron ist für uns das Gesicht der Elektrifizierung“, bekannte Audi-Chef Rupert Stadler auf der Autoshow. Ebenso, wie man es gewohnt sei, „quattro“, „TDI“ oder „Turbo FSI“ zu sagen, werde in Zukunft „e-tron“ für Audis elektrische Antriebe stehen. Stadler ist davon überzeugt, dass ein solches Konzept seinen Weg machen wird. Die ersten Fahrzeuge des in Frankfurt vorgestellten e-tron gehen Ende 2012 in den Markt.

Auch wenn Fahrzeuge dieses Kalibers aufgrund ihrer Preispositionierung vorerst als Nischenfahrzeuge im Kleinvolumen in Erscheinung treten, ein Anfang wäre gemacht. Für Stadler hängen Fortschritte in Sachen E-Fahrzeuge wesentlich an der Bereitschaft, intensivst zu investieren, und an Fortschritten bei der Batterietechnologie, deren Speicherfähigkeit und an der Preisbereitschaft der Kunden.

Wie schon beim ersten E-Konzeptfahrzeug hat Audi auch beim e-tron Nummer zwei nach eigenem Bekunden bei allen Komponenten auf ein ganzheitliches, in vielen Detaillösungen oft revolutionäres Konzept gesetzt: Eine Wärmepumpe dient zum effizienten Auf- und Beheizen des Innenraums. Antrieb, Leistungselektronik und Batterie steuert ein Thermomanagement. Das sei eine „entscheidende Komponente zugunsten hoher Reichweite bei gleichzeitig hervorragendem Innenraumkomfort“.

Drehmomentstarke Aggregate an der Hinterachse des nur 1.350 Kilo leichten e-tron sorgen für standesgemäße Fahrleistungen. Zwei Elektromotoren mit zusammen 150 kW (204 PS) und 2.650 Newtonmetern bringen das Coupé mit Aluminium-Karosserie in ASF-Bauweise in nur 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Für den Sprint von 60 auf 120 km/h sind gerade mal 5,1 Sekunden nötig.

Beim Detroiter Showcar lassen sich die starken Momente der E-Motoren nach Bedarf zwischen den Rädern verteilen. Das sogenannte „torque vectoring“ sorgt für fahraktive Präzision und exzellente Traktion. Audi verspricht das Fahrverhalten eines Gokarts: agil, kurvenwillig und neutral bis in den weit oben angesiedelten Grenzbereich. Dafür stünden das geringe Gewichts, der kurze Radstand sowie die für die Dynamik perfekte Gewichtsverteilung. Lithium-Ionen-Akkus (45 kWh) sorgen für einen Aktionsradius von bis zu 250 Kilometern.

P2News/auto-reporter

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