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E-Mobilität unter Alltagsbedingungen

SKODA testet intensiv seine Elektrofahrzeug-Flotte auf Basis der jüngst vorgestellten zehn SKODA Octavia Green E Line. In der aktuell laufenden Phase dreht sich alles um neue Erkenntnisse aus dem Alltagsbetrieb. Nun setzt SKODA auch eins der Green-E-Line-Elektromobile am Prager Flughafen ein.

Die Alltagserfahrungen fließen vor allem in das Feintuning der Elektrofahrzeuge ein. Diese werden im nächsten Schritt ab Ende März 2012 ausgewählten Partnern zur Verfügung gestellt. „Wir prüfen unsere Flotte derzeit auf Herz und Nieren, denn wir wollen den Fahrern unserer Fahrzeuge perfekt abgestimmte Fahrzeuge überreichen. Dabei machen wir keinen Unterschied zwischen Serienfahrzeugen und Testflotten“, erläutert Petr Kristl. „Bevor wir die Autos in wenigen Wochen unseren Partnern zur Verfügung stellen, wollen wir sichergehen, dass unsere Octavia Green E Line den Alltagsbetrieb spielend meistern können. Zu den Herausforderungen gehören beispielsweise das regelmäßige Pendeln zur Arbeit oder auch ungleichmäßige Stadtfahrten“, erklärt der Leiter der Entwicklung Elektromobilität/Elektrotraktion bei SKODA AUTO weiter.

Die Testflotte der zehn Octavia Green E Line soll SKODA wichtige kundenrelevante Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Elektroantriebs bis zur Serienreife liefern. Es handelt sich dabei etwa um Lösungen zur Nutzung oder Darstellung neuer Funktionen, die Positionierung der Auflade-Steckdose oder auch darum, wie das mit dem leisen E-Antrieb ausgestattete Fahrzeug akustisch auf sich aufmerksam macht.

Der Testbetrieb der Flotte umfasst drei Phasen: Die erste und die aktuell laufende zweite Phase dienten und dienen vor allem internen Tests bei SKODA AUTO: Die Online-Diagnosekommunikation wurde ebenso wie die insgesamt komplexe Begleitung des Kundenbetriebs erprobt. In der kommenden dritten Phase ab Ende März 2012 werden die E-Fahrzeuge dann externen Partnern wie Energieunternehmen, Bildungsanstalten oder Behörden zur Verfügung stehen.

Basis der Green-E-Line-Elektrofahrzeuge ist der SKODA Octavia Combi*, der dank modularer Bodengruppen für den Einbau der Batterien, der elektronischen Steuerung und des Elektromotors ideal geeignet ist. Die Elektromotoren der ‚Green-E-Liner‘ bringen jeweils eine maximale Leistung von 85 kW. Ihr Vorteil: Das höchste Drehmoment von 270 Nm steht sofort, also bereits beim Anfahren zur Verfügung. Jeder Octavia Green E Line beschleunigt in nur zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit der Elektromobile beträgt 135 km/h. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern erfüllt die SKODA Testflotte dabei die Anforderungen der meisten europäischen Berufspendler.

Die Aktivitäten des tschechischen Automobilherstellers auf dem Feld der Elektromobilität sind ein wichtiger Bestandteil seiner Antriebs- und Kraftstoffstrategie. Mittelfristig geht dabei SKODA aus einem Mix verschiedener Antriebsarten aus. Dazu zählen auch die weitere Optimierung der hocheffizienten TDI- und TSI-Motoren sowie deren Getriebe.

P2News/Skoda Auto Deutschland GmbH

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