Werbeanzeige
Home / Entertainment / Musik / CD-Veröffentlichung / Duran Duran mit neuer CD! Die Wild Boys der 80er Jahre sind zurück
Werbeanzeige

Duran Duran mit neuer CD! Die Wild Boys der 80er Jahre sind zurück

Bereits der Blick auf die nackten Zahlen ist beeindruckend: In ihrer bisherigen Karriere verkauften Duran Duran weltweit mehr als siebzig Millionen Alben, konnten achtzehn Hitsingles in den US-Charts landen und dreißig Top-30-Erfolge in ihrer Heimat Großbritannien feiern. Auch nach mehr als 25 Jahren Musikbusiness strömen weltweit Massen von Fans zu ihren Konzerten. Fast beeindruckender als das Zahlenmaterial selbst ist allerdings die Art und Weise, wie ihnen dieser Erfolg gelang: Ihre einzigartige Fähigkeit, Popmusik, Kunst und Mode mit unnachahmlicher Stilsicherheit und Vertrauen auf das eigene Gespür zusammen zu führen, ermöglichte der Band grenzenlose, Generationen-übergreifende und nachhaltige Popularität.

Im Verlauf ihrer Karriere prägten Duran Duran den Sound und Look ihrer Zeit wie kaum eine andere Band. Unter anderem ist es ihnen zu verdanken, dass Videoclips – zuvor lediglich ein schickes Marketing-Gimmick – zu einem der wichtigsten Tools für Bands wurde, sich zu präsentieren und zu profilieren. Die Videos der Band zeigten exotische Locations, wunderschöne Mädchen und atemberaubende Effekte und brachten die visuellen Umsetzung der „New Romantic“-Bewegung in völlig neue Dimensionen. Ihre Bedeutung und ihr Einfluss in den Achtziger Jahren war dermaßen gewaltig, dass der Rolling Stone die Briten – in Anlehnung an die Beatles – mit dem Spitznamen „Fab Five“ versah.

Trotz zwischenzeitlichen Pausen und Umbesetzungen in den Neunzigern zählen Duran Duran auch heute noch zu den Big Playern im internationalen Musikbuisness, verehrt, geliebt und geachtet von Generationen von Musikern. Kein Wunder also, dass die Band auf ihrem kommenden Album u.a. mit Topproduzenten wie Timbaland und Nate ‚Danja’ Hills sowie dem langjährigen Duran-Fan Justin Timberlake zusammen arbeitete.
Die 1978 von Keyboarder Nick Rhodes und Bassist John Taylor im britischen Birmingham gegründete Band vereinte von Beginn an eine hochinteressante Bandbreite von Einflüssen: So fanden sich bereits in den frühen Songs Spurenelemente der Soulmusik ihrer Jugend, New Yorker Seventies-Underground-Sound à la New York Dolls und Velvet Underground, Bowie’scher Art-Rock und Glam-Pop von Bands wie Roxy Music.
John besuchte damals die Kunstakademie, Nick ging noch in die Schule. Das erste Line-Up komplettierten ein weiterer Kunststudent namens Stephen Duffy sowie Simon Colley, ein Freund, der die Hotelfachschule besuchte. Simon spielte Klarinette und Bass, Nick hatte einen kleinen Synthesizer und eine Drummachine, John spielte Gitarre und Stephen sang und spielte einen bundlosen Bass.

Nachdem Simon und Stephen die Band verlassen hatten – Duffy machte später solo und mit seiner Band Lilac Time Karriere, zuletzt trat er als Songwriter und Musiker für Robbie Williams in Erscheinung – wechselte das Line-Up einige Mal, bevor Roger Taylor, zuvor Schlagzeuger der örtlichen Punkhelden The Scent Organs, der Band beitrat. Mit ihm an Bord übernahm John den Bass und die frisch getauften Duran Duran – benannt nach einer Figur aus Roger Vadims Sci-Fi-Klassiker „Barbarella“ – begannen, einen wesentlich funkigeren Sound zu entwickeln, der sich mehr an up-and-coming Bands der Post-Punk-Ära wie Japan orientierte.

Mit ihrer Musik sorgten sie im wichtigsten Musikclub der Stadt, dem „Rum Runner“, schnell für Aufsehen. Nachdem sie die Demos der Band zu hören bekommen hatten, überließen die Besitzer Paul und Michael Berrow Duran Duran einen Proberaum und einen regelmäßigen Clubabend. Auf eine Anzeige im Music-Weekly Melody Maker hin meldete sich Gitarrist Andy Taylor. Der Kontakt zu Sänger Simon Le Bon kam schließlich durch eine seiner Ex-Freundinnen zu Stande, die im „Rum Runner“ an der Bar arbeitete. Im Gegensatz zum Rest der Band stammte er aus einem Londoner Vorort, studierte allerdings Theaterwissenschaften an der Universität von Birmingham.

In den folgenden Monaten arbeitete die Band unermüdlich. Nach einer Support-Tour für Hazel O’Connor 1980 entwickelte sich zwischen den großen Plattenfirmen ein erbittertes Wettbieten um die Unterschrift der Fünf. Letzten Endes machte das Label EMI das Rennen und schickte Duran Duran umgehend mit Produzent Colin Thurston ins Studio.
Das resultierende, selbst betitelte Debütalbum verkaufte sich 1981 mehr als 2,5 Millionen Mal, hielt sich unglaubliche 118 Wochen in den Charts und brachte mit „Planet Earth“ und „Girls On Film“ zwei Riesenhits hervor. Im gleichen Jahr veröffentlichten sie als erste Popband eine 12-Inch-Remix-Single („Planet Earth”) und drehten unter der Regie von Godley and Creme ein durchaus umstrittenes Video für den Dance Remix von „Girls On Film“. Der sexuell explizite Inhalt sorgte dafür, dass der Clip weder im Programm der BBC noch bei MTV gezeigt wurde.

Von den traditionellen Musik- bzw. Rockmedien völlig zu unrecht als bloßer Teenie-Hype abklassifiziert, war der Duran-Duran-Erstling tatsächlich ein Gegenentwurf zum traditionellen Popalbum. Die Texte behandelten Erwachsenen-Themen und die Musik – obgleich melodisch eingängig und Dance-orientiert – hatte durchaus ihre dunklen Qualitäten. Songs wie „Careless Memories“ hätten sich zweifellos nahtlos in eine Setlist Seite an Seite mit Songs von The Cure und Echo And The Bunnymen eingefügt. Was Duran Duran vor der düsteren Goth-Sackgasse bewahrte, waren die Dancefloor-kompatiblen Rhythmen und die experimentellen Elektro-Sounds aus Nick Rhodes’ Klangwerkstatt.

Der Aufstieg der Band fiel in die Zeit der sogenannten „Second British Invasion”, die die USA in den Achtziger Jahren eroberte. Ähnlich erfolgreiche Zeitgenossen wie Spandau Ballet, Human League, Ultravox und Culture Club überdauerte die Band letzten Endes dank ihres unermüdlichen Tourens, ihrem innovativem Umgang mit neuen Technologien und ihrem großartigen Songwriting. Nummer-Eins-Hits wie „Hungry Like The Wolf“, „Rio“ und „Save A Prayer“ brachten dem zweiten Duran-Duran-Album „Rio“ weltweit Multiplatin-Status ein. Geadelt wurde die Band außerdem von Lady Diana: Die Prinzessin von Wales erklärte Duran Duran kurzerhand zu ihrer Lieblingsband. Auch Künstler wie Andy Warhol und Keith Haring zeigten öffentlich ihre Begeisterung für die fünf Briten.
Spätestens ab 1983 gab es für Duran Duran kein Halten mehr: Das Video zur Single „Hungry Like The Wolf“, das in Sri Lanka unter der Regie von Russell Mulcahy entstand, lief im Programm von MTV rauf und runter. Kurz darauf schoss die nächste Single „Is There Something I Should Know” von Null auf eins in den UK-Charts, in den US-Hitlisten platzierte sich der Song auf Position vier. Das dritte Album der Band mit dem Titel „Seven And The Ragged Tiger“ brachte Duran Duran mit der Single „The Reflex“ ihre erste US-Nummer-Eins ein. 1985 wurde die Band gebeten, den Titelsong für den Bondfilm „A View To A Kill“ zu schreiben. Das Ergebnis: Als bisher einziger 007-Song schaffte die Duran-Duran-Komposition den Sprung auf Platz eins der US Charts.

!!! Wer hat Lust, auf einen HIT von Ihnen aus den 80´er Jahren???

Duran Duran-Fans ist dieser Song sicherlich ein Begriff. Und zwischendurch nach soviel Text, kann doch eine Stärkung aus den 80´er Jahren nicht schaden, oder?

Duran Duran mit ihrem Klasse HIT:

„Wild Boys” „Wild Boys”
(bei YouTube).

Werbeanzeige

Check Also

Annie Lennox – A Christmas Cornucopia – tolles Weihnachtsalbum

In den 1980er Jahren schrieb Annie Lennox als eine Hälfte des Duos Eurythmics mit ihrem …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.