Werbeanzeige
Home / Wirtschaft und Finanzen / Unternehmen / Industrie & Banken / Dudenhöffer gegen Steuergelder für GM
Werbeanzeige

Dudenhöffer gegen Steuergelder für GM

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer hat im PHOENIX-Interview die Bundesregierung vor einer Unterstützung des GM-Konzerns mit deutschen Staatsgeldern gewarnt: „Man steht eigentlich vor einem Haufen von Scherben und in diesen deutsches Steuergeld zu stecken, sollte man sich mehr als dreimal überlegen.“

Die Anfrage des GM-Vorstandsvorsitzenden Nick Reilly nach 1,5 Milliarden Steuergeldern und die Rechnung, durch Einsparungen bei den Mitarbeitern weitere Millionen zu gewinnen, nannte Dudenhöffer „wenig überzeugend.“ Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die im letzten Jahr dazu geführt habe, eine Unterstützung GMs von Staatsseite in Betracht zu ziehen, bestünde nicht mehr. Der Konzern wachse in China und in den USA wieder. Dudenhöffer kritisierte in diesem Zusammenhang, dass „General Motors jetzt seine Kredite in Amerika zurückbezahlen“ wolle, zugleich aber „vom deutschen Steuerzahler Kredit erhalten will, um die Finanzierung für Opel zu lösen.“ „General Motors hat von sich aus entschieden, Opel weiter zu behalten … und damit sollte und muss General Motors die Finanzierung der Sanierung auch eigenständig bewerkstelligen“, so Dudenhöffer.

P2News/PHOENIX

Werbeanzeige

Check Also

Rohstoffsicherung im Fokus – Übernahmen in Stahl- und Metallindustrie verdoppelt

Die Konsolidierung der globalen Stahl- und Metallindustrie wird sich 2012 nach zwei Boomjahren voraussichtlich verlangsamen. …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.