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Drogeriekette dm trotzt der Flaute

„In der Krise braucht man kleine Glücksgefühle“

Die Drogeriemarktkette dm wächst in der Wirtschaftskrise deutlich stärker als zuvor. „In den vergangenen Monaten hatten wir signifikant bessere Ergebnisse“, sagte Gründer und Gesellschafter Götz W. Werner dem stern. Die Umsatzsteigerung liege bei 15 Prozent. Im Geschäftsjahr 2007/2008 war der Umsatz nur um 11,4 Prozent gestiegen. Trotz konjunktureller Krise expandiert dm ungebremst. In diesem Jahr kämen 70 bis 80 Filialen dazu, sagte Werner.

Werner begründet die positive Entwicklung mit dem Verzicht vieler Kunden auf größere Anschaffungen. Wenn eine Frau auf den Wintermantel verzichte, dann freue sie sich auf ein Parfum. „In der Krise braucht man kleine Glücksgefühle.“ Werner zu stern.de: „Bevor sich unsere Kunden kein sanftes, aber preiswertes Toilettenpapier mehr leisten wollen, können Sie auf vieles anderes verzichten.“

Der Firmengründer stellte den Mechanismus der derzeit stark kritisierten Bonus-Systeme bei den Banken infrage. „In Wirklichkeit sind 95 Prozent dieser Bonussysteme Malussysteme.“ Die Banker gingen von dem Bonus selbstverständlich aus und hätten dann Angst, ihn zu verlieren, sagte Werner dem Online-Portal. Die gesellschaftliche Debatte über die umstrittenen Boni-Zahlungen nannte er „obskur, fast bizarr“. Verantwortlich seien die Vorstände und Aufsichtsräte. „Die haben die Wurst aus dem Fenster gehängt.“

P2News

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