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Doping-Fälle im russischen Biathlon-Team

Wieder einmal scheint eine komplette Sportart ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Nach den Betrugsfällen im russischen Biathlon werden abermals schnell die Worthülsen „Spitze des Eisbergs“ und „systematisches Doping“ hervorgekramt. Alles schon mal gehört. Ein richtiger Schock mag sich daher nicht einstellen, eher Schulterzucken und Ratlosigkeit. Dies sind nicht die ersten massiven Doping-Fälle im Sport, und es werden auch nicht die letzten sein. Jeder weitere Überführte ist natürlich ein gutes Zeichen für funktionierende Kontrollmechanismen. Doch es ist naiv zu glauben, dass sich damit und mit härteren Strafen Schritt für Schritt ein sauberer Sport herzaubern lässt. Den wird es nicht geben, solange es Menschen gibt, die keine Skrupel haben, gedopt vom Siegerpodest zu winken und deren Gewissen sich nicht regt, wenn sie morgens in den Spiegel blicken. Leistungsdruck hin oder her – niemand wird festgeschnallt und bekommt verbotene Substanzen injiziert. Es ist eine freie Entscheidung jener, die keine Bedenken haben, andere und vor allem sich selbst zu betrügen. Ein sauberer Sport? Eine gerechte Gesellschaft? Das ist alles illusorisch, solange es Menschen gibt, die nicht begreifen, dass (Selbst-)Betrug ein bedauernswerter Weg zum Glück ist.

Lausitzer Rundschau, P2news

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