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Dokumentation zum elektronischen Personalausweis als Buch erschienen

Der Münchner Kreis hat heute die Dokumentation seines jüngsten Fachgespräches zum elektronischen Personalausweis als Buch vorgestellt. Die Publikation gibt Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die geplante Einführung des neuen Identitätsnachweises. Unter Beteiligung des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik trafen mehr als 50 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in Berlin zusammen, und diskutierten ein Themenspektrum, das von praktischen Erfahrungen aus Pilotprojekten bis zu Vorschlägen zum Umgang mit Ängsten vor dem neuen Ausweis reichte. Das Buch dokumentiert sämtliche Vorträge und Diskussionen dieses Fachgespräches. „Es kommt jetzt darauf an, durch breit angelegte und klare Information in der Bevölkerung das Verständnis für den Nutzen des elektronischen Personalausweises zu fördern“, sagt Prof. Jörg Eberspächer, Vorstand des Münchner Kreises. Das Buch hat 82 Seiten. Es ist als Printausgabe für 12 Euro und als eBook für 9 Euro unter www.muenchner-kreis.de zu bestellen.

Ab Ende des Jahres 2009 soll der neue Ausweis im Scheckkartenformat mit mehreren neuen Funktionen ausgegeben werden. Hierbei steht der elektronische Identitätsnachweis im Vordergrund. Dieser wird es dem Inhaber des Ausweises zukünftig ermöglichen, sich auch über das Internet elektronisch auszuweisen. Neben der gestiegenen Sicherheit im privaten Geschäftsverkehr stände ihm damit auch eine Vielzahl möglicher Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung online zur Verfügung. Ergänzt wird dies durch eine elektronische Signatur, die die eigenhändige Unterschrift im Rechts- und Geschäftsverkehr der digitalen Welt ersetzt. Dabei soll der Inhaber des neuen Ausweisdokuments die volle Kontrolle über seine personenbezogenen Daten behalten. Er wird zukünftig per PIN-Eingabe entscheiden können, ob, wann und wem er welche Daten seines Ausweises elektronisch übermittelt. Daneben soll der Personalausweis auch weiterhin als Passersatzdokument genutzt werden können. Das Foto und – auf freiwilliger Basis – zwei im Chip gespeicherte Fingerabdrücke des Ausweisinhabers werden analog zum bereits eingeführten elektronischen Reisepass ausschließlich für behördliche Kontrollen verwendet.

Obwohl der elektronische Personalausweis eine Reihe praktischer Vorteile gegenüber dem bislang gültigen Dokument bietet, ist es dem Münchner Kreis wichtig, auch mögliche Befürchtungen hinsichtlich der Sicherheit und des Schutzes der auf einem kontaktlosen Ausweis-Chip gespeicherten Personendaten aufzugreifen. Es reicht nicht, im Umgang mit personenbezogenen Daten für technische Sicherheit zu sorgen, vielmehr müssen auch mögliche emotionale Barrieren der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den neuen Ausweisfunktionen für das Internet ernst genommen werden. Schließlich erhebt der neue Personalausweis den Anspruch, in Fragen der Identifizierung auch einer Vielzahl neuer Ansprüche gerecht zu werden, die aus seiner Nutzung in den virtuellen Welten des Internets entstehen. So zeigt das Buch auch zahlreiche Anwendungsbeispiele für den neuen Ausweis. „Wer einmal stundenlang mit einer Wartenummer im Bürgerbüro auf die Bearbeitung eines Antrages gewartet hat, wer vergeblich auf die Erstattung des Kaufpreises einer defekten Ware aus einem Internetkauf gehofft hat und wer einmal in der Postfiliale anstehen musste, um sich für eine Online-Kontoeröffnung seine Identität bestätigen zu lassen, der ahnt, welchen praktischen Wert der neue elektronische Personalausweis bringen wird“, so Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren. „Der elektronische Identitätsnachweis ermöglicht es dem Ausweisinhaber, im Geschäftsverkehr nicht nur seine eigene Identität zweifelsfrei zu dokumentieren, sie gibt ihm auch Sicherheit über die Identität seines Geschäftspartners. Gerade bei Internet-Transaktionen – sei es im privaten Geschäftsverkehr oder im Bereich der öffentlichen Verwaltung – wird diese Sicherheit bereits lange gefordert“, so Beus weiter.

Sarfeld Communications

P2News

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