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Dohnanyi zu Rot-Rot – Ordnungsruf

Klaus von Dohnanyi

Es ist ein bemerkenswerter Zufall, dass Klaus von Dohnanyi seiner Partei nur einen Tag nach der wüsten Landtagsdebatte, die um Klärung des Verhältnisses von SPD und Linkspartei bemüht war, einen prägnanten Ordnungsruf schickt. Während im Parlament von aktiven Sozialdemokraten wortreich wenig zur rot-roten Option gesagt wurde, hat der frühere Hamburger Bürgermeister hoch oben auf dem Petersberg die verstohlene linke Liebelei klipp und klar als Vorstufe zum eigenen Untergang gebrandmarkt.

Die SPD-Wahlkämpfer an Rhein und Ruhr wären gut beraten, die Worte von Dohnanyis nicht als Privatmeinung eines Polit-Rentners abzutun. Er ist eine moralische Instanz in der Partei, vor allem repräsentiert er mit seinem anti-totalitären Reflex breite Schichten in der SPD. Für diese Genossen endet das Machtkalkül dort, wo die SPD Werte und Geschichte zu opfern droht.

Jemand wie Klaus von Dohnanyi empfindet eine klare Absage an eine mögliche Koalition mit der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen nicht als taktisch unkluge „Ausschließeritis“, wie SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft offenkundig meint, sondern als eine Frage sozialdemokratischer Selbstachtung.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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