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DIW-Studie: Kluft zwischen Arm und Reich

Die Autoren der DIW-Studie warnen vor dem Sparpaket der Bundesregierung, weil es die Einkommensverteilung zugunsten der Besser und Bestverdienenden weiter beschleunige. Die Kritik ist berechtigt, die Bezugnahme auf die aktuelle Politik naheliegend. Doch in erster Linie müssen sich die Sozialdemokraten an ihre Nase fassen. Das untersuchte Jahrzehnt war maßgeblich von ihnen geprägt. Sie haben von 2000 bis 2009 erst den Kanzler und dann den Vize-Kanzler gestellt. Das Phänomen der Einkommensspreizung ist nicht neu und nicht auf Deutschland beschränkt. Aber bei uns kam diese Entwicklung nach dem Befund der Forscher in den vergangenen zehn Jahren erst richtig in Schwung. Für die erklärte Partei der sogenannten kleinen Leute noch einmal eine kalte Dusche.

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Einkommensverteilung nicht allein in der Hand der Politik liegt. Und das ist auch gut so. Fleiß, Einsatz, die Mühen einer guten Ausbildung zahlen sich ebenso aus. Gesucht sind am Arbeitsmarkt die Spezialisten. Sie müssen auch in schlechten Zeiten kaum um ihren Job fürchten. Schwer haben es in unserer High-Tech-Wirtschaft die Ungelernten und Einfach-Qualifizierten. Aber auch sie haben Anspruch auf Auskommen oberhalb von Hartz IV. Dafür ist die Politik zuständig.

P2News/Ostsee-Zeitung

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