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Diese Fische mögen´s heiß

In seiner Beliebtheit hat der Diskusfisch in den vergangenen Jahren den Skalar überholt. Es gibt ihn in vielen Farbvariationen, von flächig türkis über rot, rottürkis, grün und braun bis hin zu brillanttürkis

Majestätisch schwimmt der schmale, scheibenförmige Diskusfisch im Aquarium umher. Nicht nur seine Form, auch die Vielfalt an Farbvariationen und Mustern brachte ihm den Titel „König der Süßwasserfische“ ein. Der Diskusfisch stammt aus den Tropen, die bekannt sind für ihren Reichtum an Tier- und Pflanzenarten, und seine Majestät ist sehr anspruchsvoll, wissen die Aquaristik-Experten der Fachmarktkette Fressnapf.

Diskusfische gehören zur Familie der Buntbarsche, ihren Namen verdanken sie ihrem Aussehen: Diskus ist griechisch und bedeutet „Scheibe“ oder „Platte“. Wilde Formen gibt es weit verbreitet im Amazonasgebiet Südamerikas, wo sie in Schwärmen leben. Ihr Lebensraum ist also überwiegend der tropische Regenwald, für den nährstoffarme Böden und Gewässer typisch sind. Das Wasser ist weich, relativ sauer und extrem sauber. Da es in den Tropen ganzjährig heiß und feucht ist, beträgt auch die Wassertemperatur stolze 29 bis 30 Grad Celsius. Es gibt ihn in vielen Farbvariationen, von flächig türkis über rot, rottürkis, grün und braun bis hin zu brillanttürkis. Für Einsteiger ist der Süßwasserfisch jedoch weniger geeignet, da Haltung und Pflege recht aufwendig sind. Folgende Punkte sind besonders wichtig:

Diskusfische benötigen alleine wegen ihrer Größe (bis zu 20 cm) viel Platz. Hinzu kommt, dass sie als Gruppentiere mindestens zu dritt leben sollten. Pro ausgewachsenem Exemplar sollte man mit 50 Litern Wasser rechnen. Das Aquarium sollte in Höhe und Tiefe mindestens 50 cm, in der Breite etwa 100 cm haben. So werden es schnell 250 Liter und mehr, die mindestens benötigt werden.

Die Wasserqualität muss besonders gut sein, weshalb ein großer, am besten biologischer Filter zum Einsatz kommen sollte. Für die Haltung kann die Wasserhärte bis zu Härtegrad 15 betragen, der pH-Wert sollte neutral sein. Will man Diskusfische züchten, empfiehlt sich weicheres (etwa Härtegrad 4) und saures Wasser (pH-Wert von 5 bis 6). Der Nitratwert sollte unter 50 mg liegen. Deshalb empfiehlt es sich, ein Drittel des Wassers wöchentlich auszutauschen.

Die Einrichtung des Aquariums darf ruhig spärlich sein, auch im Amazonas schwimmen die Fische nicht zwischen Wasserpflanzen sondern zwischen Ästen oder Baumstämmen umher. Also: Wurzeln und Steine passen gut ins Bild, sofern sie keine schädlichen Stoffe absondern. Wer will, kann Schwertpflanzen, Wasserkelche oder Speerblätter einsetzen – alle Pflanzen vertragen Temperaturen um die 28 Grad Celsius.

Auch in puncto Ernährung haben die Diskusfische einige Ansprüche: Diese sollte abwechslungsreich und qualitativ hochwertig sein. Sehr gut eignet sich Frost- und Flockenfutter, das immer variiert wird. Die Tiere sind mindestens dreimal täglich zu füttern, Jungtiere noch häufiger. Große Abstände zwischen den Fütterungen und Einseitigkeit können zu Krankheiten führen.

P2News/News-Reporter

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