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Die zweigeteilte Frau

Um sein neues Buch zu promoten, schickt die Literatur-Agentin und langjährige Freundin Capucine Jamet (Mathilda May) ihren Star-Autor Charles Saint-Denis (Francois Berléand) aus der abgeschiedenen Idylle seiner Luxus-Villa in der Provinz auf Publicity-Tour in die Stadt. In Lyon muss er ein Fernsehinterview geben, zu Empfängen gehen und Bücher signieren. Der geübte Blick des notorischen Verführers bleibt sofort an der jungen, hinreißend schönen Gabrielle Deneige (Ludivine Sagnier) hängen, die beim Sender als Wetterfee arbeitet und am Anfang einer viel versprechenden Karriere stehen könnte. Sie ist in ihrer natürlichen Art einfach umwerfend, und als Charles sie wenig später beim Signieren in einer Buchhandlung, in der Gabrielles Mutter (Marie Bunel) arbeitet, wieder sieht, lässt er sich die Gelegenheit nicht entgehen und verabredet sich mit ihr.

Er nimmt Gabrielle mit zu einer Auktion, wo er eine wertvolle Erstausgabe ersteigert, und führt sie anschließend in seine romantische Stadtwohnung, sein geheimes kleines Versteck, auf dessen Klingelschild der Name „Paradies“ steht. Dieses Versprechen soll sich allerdings für die junge Frau nicht erfüllen. Gabrielle wird Charles Geliebte und findet mit dem erfahrenen Mann sexuelle Erfüllung. Sie geht auf all seine Wünsche ein, lebt unbefangen mit ihm seine sexuellen Obsessionen und perversen Gelüste aus. Er nimmt sie mit in einen elitären Privatclub, wo Politiker und einflussreiche Geschäftsleute verkehren. Zunehmend verfällt sie dem älteren Mann und verliebt sich ernsthaft in ihn. Was die junge Frau nicht weiß: Charles, glücklich mit Dona (Valéria Cavalli) verheiratet, würde seine Ehe nicht wegen einer Affäre aufs Spiel setzen. Für ihn ist Gabrielle ein weiteres aufregendes sexuelles Abenteuer, bei dem er Inspiration sucht. Als er davon genug hat, begibt er sich einstweilen auf Geschäftsreise …

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