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Die zehn giftigsten Pflanzen aus deutschen Gärten

Im Norden Deutschlands geht der Hortensienklau um. Aus frühlingshaft geschmückten Vorgärten verschwinden über Nacht Kübelpflanzen und Büsche. Nicht dass es sich bei den Dieben um besonders dreiste Sparfüchse unter den Pflanzenliebhabern handeln würde. Die Polizei, die inzwischen ermittelt, vermutet vielmehr, dass die Pflanzen als Ersatz für das Rauschmittel Marihuana dienen sollen. Das Landeskriminalamt in Niedersachsen warnt eindringlich davor, die Blätter und Blüten der Pflanze zu trocknen und als Cannabis-Ersatz zu rauchen: „Hortensien sind hochgiftig, sie enthalten Blausäureverbindungen.“

Blausäure, das ist jenes Gift, mit dem Magda und Joseph Goebbels sich am Ende des Dritten Reichs töteten und das in hoher Konzentration auch in bitteren Mandeln enthalten ist. Es löst innerhalb von Minuten Herzstillstand aus. Bevor der Betroffene bewusstlos wird, erlebt er Erstickungsanfälle und Krämpfe. Typisch für Blausäurevergiftungen ist der Bittermandelgeruch in der ausgeatmeten Atemluft. Hortensien, die wegen ihrer üppig blau, rosa und weiß blühenden, ballförmigen Blütentrauben so beliebt sind, sind nicht die einzigen giftigen Gewächse, die sich im Garten manch ahnungsloser Pflanzenfreunde finden.

Delirium und Tod durch Tollkirsche

Die Aktion das Sichere Haus, Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit, hat eine Liste mit den zehn giftigsten Gartenpflanzen veröffentlicht. Dazu gehört die Tollkirsche. Der unscheinbare Strauch zählt zu den Nachtschattengewächsen und ist damit ein Verwandter von Tomate und Kartoffel. Bei der Tollkirsche fallen die im Spätsommer reifenden, kirschgroßen, leuchtend schwarzen Beeren auf, die gern auch mal von kleinen Kindern verschluckt werden. Für sie kann bereits der Genuss von drei bis vier Beeren tödlich sein.

P2News/ApoRisk GmbH

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