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Die Welt ist bis an die Zähne bewaffnet

Die Welt ist bis an die Zähne bewaffnet; die Rüstungsausgaben erreichen astronomische Höhen. Aber die Welt ist dadurch nicht sicherer geworden, sondern immer mehr zum Pulverfass. Unsicherheitsfaktoren wie das iranische Atomprogramm und diverse regionale Konflikte verschärfen diesen Trend. Auch Deutschland mischt als drittgrößter Waffenexporteur kräftig mit. Dass die USA einen Rekord bei den Rüstungsausgaben erreichen, verwundert angesichts der Kriege im Irak und in Afghanistan nicht. Aber es ist eine Fehlkalkulation, den Kampf gegen den Terrorismus hauptsächlich als militärische Herausforderung zu betrachten. Leider verzeichnet die internationale Rüstungskontrolle eher Stillstand und Rückschläge. Dazu gehört auch der Austritt Russlands aus dem Vertrag über die konventionelle Rüstungsbegrenzung nach dem Streit über den US-Raketenschutzschild. Bei der notwendigen Rüstungskontrolle geht es nicht darum, den Soldaten in Afghanistan eine vernünftige Ausrüstung zu verweigern, sondern vordringlich um die Nichtverbreitung von Massenvernichtungsmitteln. Dazu braucht es mehr Bereitschaft aller Beteiligten, das Rüstungskontrollsystem auszubauen.

Leipziger Volkszeitung, P2news

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